Jamaika schlägt ein Wasserspiel für den Kreisel vor

Jamaika schlägt ein Wasserspiel für den Kreisel vor

Saarlouis. Wer erinnert sich noch? Im Kreisel am Stadteingang, vor dem Arbeitsamt, grüßte eine hohe Tanne die Ankommenden. Der Baum wurde vor exakt drei Jahren gefällt, weil er Kanalarbeiten im Wege stand. Seitdem harrt der runde grüne Klecks im Asphalt einer neuen Gestaltung. Die Kunstkommission der Stadt sollte sich damit befassen. Gehört hat man davon wenig

Saarlouis. Wer erinnert sich noch? Im Kreisel am Stadteingang, vor dem Arbeitsamt, grüßte eine hohe Tanne die Ankommenden. Der Baum wurde vor exakt drei Jahren gefällt, weil er Kanalarbeiten im Wege stand. Seitdem harrt der runde grüne Klecks im Asphalt einer neuen Gestaltung. Die Kunstkommission der Stadt sollte sich damit befassen. Gehört hat man davon wenig. Die Jamaika-Koalition hatte für die gestrige Ausschuss-Sitzung einen Antrag vorgelegt, der jedoch nicht aufgerufen wurde. Ein "Begrünungsplan" soll nun endlich her, fordert Jamaika. "Von einer Bebauung des Kreisverkehrs mit Skulpturen, Denkmälern oder Ähnlichem wird Abstand genommen." CDU-Fraktionschef Tim Flasche begründete dies im Antrag: "Da das Aufstellen von Skulpturen oder Ähnlichem den Blick auf das attraktiv restaurierte Verwaltungsgerichtsgebäude verstellen würde, ist hiervon Abstand zu nehmen."Jamaika, also das Bündnis aus CDU, Grünen und FDP, schlägt statt dessen vor: "Vielmehr ist eine Bepflanzung mit Blumen und eventuell die Herstellung eines Wasserspiels vorzunehmen." Am Rande des Kreisels, wo heute ein kleiner Parkplatz neben dem Hotel ist, will übrigens die Neuapostolische Kirche ein Kirchengebäude errichten. we

Mehr von Saarbrücker Zeitung