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"Wir brauchen unsere Fans als achten Mann" Party in der Allenfeldhalle

Dirmingen/Homburg. Jetzt gehen natürlich die Rechnereien los. An diesem Wochenende wird in der Handballoberliga Rheinland Pfalz-Saar (RPS) der vorletzte Spieltag ausgetragen und "wir haben die Klasse ganz rechnerisch noch nicht gesichert", weiß Erich Hinsberger, Vorsitzender der Spielgemeinschaft aus Uchtelfangen und Dirmingen, der HF Illtal Von SZ-Mitarbeiter Marcus Septimus

Dirmingen/Homburg. Jetzt gehen natürlich die Rechnereien los. An diesem Wochenende wird in der Handballoberliga Rheinland Pfalz-Saar (RPS) der vorletzte Spieltag ausgetragen und "wir haben die Klasse ganz rechnerisch noch nicht gesichert", weiß Erich Hinsberger, Vorsitzender der Spielgemeinschaft aus Uchtelfangen und Dirmingen, der HF Illtal. Und dann geht die Rechnung des Tabellensiebten (29:27 Punkte) los: "Es werden wohl fünf Mannschaften absteigen. Nur angenommen, wir verlieren nun gegen Homburg und Moselweiss und Friesenheim gewinnen beide Spiele, könnte es uns theoretisch erwischen." Dass diese Rechnung tatsächlich sehr theoretisch ist, weiß der alten Handballfuchs Hinsberger natürlich nur zu genau. Schließlich haben es die Zebras auch selbst in der Hand. Mit nur einem der noch möglichen vier Punkte ist der Klassenverbleib gesichert. Am Samstag, 9. Mai, steht bereits die erste Möglichkeit zum Punktesammeln an: Um 19.30 Uhr wird in der Sport- und Spielhalle Homburger (Virchowstraße) das Saarderby zwischen dem TV Homburg und der HF Illtal angepfiffen. Homburg, mit 27:29 Punkten auf Tabellenplatz 10, steht ernsthaft im Abstiegskampf. Zwar konnten die Illtaler das Hinspiel mit 31:27 gewinnen und fertigten die Ostsaarländer vergangenes Jahr in Homburg sogar mit 38:18 ab, angesichts der aktuellen Tabellensituation ist heuer jedoch ein hoch motivierter Gegner zu erwarten. "Das wird kein Spaziergang am Karlsberg, das müssen wir bierernst nehmen", so Hinsberger. Ernst bis brisant ist vor der Begegnung auch die Personallage bei den Zebras. Spielertrainer Krzysztof Wroblewski und Rückraumschütze Daniel Sinnwell drohen auszufallen. Wroblewskis Ellenbogen ist noch nicht auskuriert und Sinnwell plagen die Adduktoren. "Ganz bitter, wenn uns beide fehlen", so Hinsberger. Sollten beide ausfallen wird wohl Oliver Zeitz den rechten Rückraum beackern müssen. "Oli kann das, auch als Rechtshänder", ist sich sein Trainer sicher, "aber wir brauchen unsere Fans als achten Mann." Merchweiler. Die Handballer des TV Merchweiler haben am Sonntag allen Grund, in der Allenfeldhalle eine Party zu feiern. Die Saarlandliga-Handballer spielen gegen die HSG Dudweiler ab 18 Uhr zum letzten Mal in dieser Saison vor eigenem Publikum. Sie können befreit aufspielen, denn die Klasse ist seit dem letzten Spieltag gesichert. "Obwohl die Dudweiler jeden Punkt zum Klassenverbleib brauchen, werden auch wir alles daran setzen, das vierte Spiel in Folge zu gewinnen", verspricht der sportliche Leiter Thomas Grewen. Und kündigt als Dank für die Anhänger anschließend auch eine "kleine Überraschung" an. Trainer Zeljko Rubil kann bis auf den verletztenMorten Martin gegen Dudweiler das stärkste Team aufs Feld schicken. Thomas Grewen: "Wir wollen noch einmal alle Register ziehen."kk "Theoretisch könnte es uns noch erwischen."HFI-Vorsitzender Erich Hinsberger