| 20:13 Uhr

Noch über 500 Tonnen Salz auf Lager

Für Anwohner war Schneeschieben angesagt: hier Claudia Franze auf dem Heidstock. Foto: Jenal
Für Anwohner war Schneeschieben angesagt: hier Claudia Franze auf dem Heidstock. Foto: Jenal
Völklingen/Großrosseln. Beim letzten Wintereinbruch am 7. Dezember schlossen die Schulen vorzeitig, und die Völklinger Verkehrsbetriebe (VVB) brachten Tausende von Kindern in einer Großaktion nach Hause: wegen der Befürchtung, dass später eventuell gar nichts mehr gehe (die SZ berichtete)

Völklingen/Großrosseln. Beim letzten Wintereinbruch am 7. Dezember schlossen die Schulen vorzeitig, und die Völklinger Verkehrsbetriebe (VVB) brachten Tausende von Kindern in einer Großaktion nach Hause: wegen der Befürchtung, dass später eventuell gar nichts mehr gehe (die SZ berichtete). Die Rückkehr des Winters gestern Morgen brachte in Völklingen und Großrosseln zwar Verkehrsstörungen mit sich, fiel aber unterm Strich weit glimpflicher aus.Ab sieben Uhr gab es Einschränkungen im Busverkehr, wie Thorsten Gundacker von der VVB-Fahrdienstleitung berichtet. Höhenlagen in Altenkessel, der Friedhof Heidstock, die Albertstraße in Luisenthal, die Fürstenhausener Siedlung und der Hasseleich konnten nicht angefahren werden. Auch in Höhenlagen in Großrosseln gab es glättebedingt Ausfälle. Die Grundschulkinder am Hasseleich mussten am Mittag zu Fuß den Berg bis zur nächsten erreichbaren Haltestelle herunterlaufen. Doch im Großen und Ganzen verlief laut Gundacker der Schulbusbetrieb normal. Diesmal war keine große Rückholaktion fällig.



"Unsere Streudienste kommen gut voran", berichtete gestern Morgen Völklingens Stadt-Pressesprecher Uwe Grieger. Die Völklinger waren bereits um vier Uhr morgens mit vier Fahrzeugen und einem Unimog ausgerückt. Mit vor Ort waren zwei Einsatzleiter sowie zwei Mitarbeiter für das Salzladegerät. Zunächst wurde die Streustufe 1 (Hauptverkehrsstraßen) gestartet. Ab zehn Uhr ging es an Streustufe 2 (Nebenstraßen). Ab zwölf Uhr wurden auch die übrigen kleineren Straßen (Stufe 3) gestreut. Ab sieben Uhr waren auch acht Handstreuer auf Bürgersteigen und kleineren Wegen unterwegs. Rund 600 Tonnen Streugut hatten die Völklinger in ihrem Salzlager vorrätig; davon waren bis gestern zirka 60 bis 70 Tonnen verbraucht. Und damit sind noch über 500 Tonnen vorhanden. Auch in Großrosseln war der Winterdienst frühzeitig ausgerückt. "Im Moment sind unsere Straßen und Gehwege frei, und es taut auch", berichtete am frühen Nachmittag Heiko Grausam, zuständiger Mann im Rathaus.

Die Polizeiinspektion Völklingen registrierte gestern Morgen nur einen glättebedingten Unfall. In der Straße In der Ziegelei in Dorf im Warndt rutschte ein Autofahrer in einen Zaun. "Es ist erstaunlich wenig passiert", meinte der stellvertretende Inspektionsleiter Jörg Hiry. er