Die Rückkehr nach dem Ausstieg

Röchlinghöhe · Während der vergangenen Saison war er zurückgetreten, jetzt ist Markus Schütz wieder da. Er bereitet mit Bernd Schneiderlöchner den SV Hermann-Röchling-Höhe auf den Start in die Landesliga in einer Woche vor.

 Das Trainerduo Markus Schütz (r.) und Bernd Schneiderlöchner (l.) haben den SV Hermann-Röchling-Höhe unter anderem mit Benjamin Steckelberg (Zweiter v. l.) und Troy Wein verstärkt. Foto: Ruppenthal

Das Trainerduo Markus Schütz (r.) und Bernd Schneiderlöchner (l.) haben den SV Hermann-Röchling-Höhe unter anderem mit Benjamin Steckelberg (Zweiter v. l.) und Troy Wein verstärkt. Foto: Ruppenthal

Foto: Ruppenthal

Die Fußballer des SV Hermann-Röchling-Höhe bereiten sich derzeit auf den Saisonstart in der Landesliga Süd in einer Woche vor. Nachdem in der vergangenen Spielzeit nach einem schwachen Saisonstart der Klassenverbleib zum wichtigsten Saisonziel wurde, wollen die Völklinger nun unter Umständen sogar einen einstelligen Mittelfeldplatz erreichen.

"Wir waren davon ausgegangen, mit unserem gefestigten Kader nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben", erzählt Guido Müller, Spielausschuss des SV, rückblickend. "Die Saison begann jedoch mit deftigen und unerwarteten Niederlagen, sodass es nur noch darum ging, den Abstieg zu vermeiden." Der Ausstieg von Trainer Markus Schütz, der aus beruflichen Gründen während der Saison zurücktrat, vergrößerte die Sorgen. Mit Bernd Schneiderlöchner entschieden sich die Verantwortlichen für eine interne Lösung, die fruchtete und den Völklingern Platz 13 und zumindest einen sicheren Vorsprung auf die Abstiegszone einbrachte.

Zur neuen Saison kehrt Schütz, der selbst beschreibt, dass er das Gefühl gehabt habe, "im vergangenen Jahr etwas nicht zu Ende gebracht zu haben", auf die Trainerbank zurück. Schneiderlöchner und Schütz werden nun gemeinsam sowohl die Landesliga-Mannschaft als auch die Bezirksliga-Mannschaft betreuen. "Wir funken beide auf einer Wellenlänge und vertreten in vielen Dingen die gleiche Auffassung", sagt Schütz und prognostiziert eine gute Zusammenarbeit.

Die Mannschaft verlassen haben Dustin Thinnes (SSV Eintracht Überherrn, Landesliga West), Sascha Wirth (SF Holstenbach, Landesliga West) und Torwart Pascal Bernd (Spvgg. Quierschied, Verbandsliga Südwest). Neu dazugekommen sind Benjamin Steckelberg vom FC Rastpfuhl (Verbandliga Südwest), Serhan Kale vom VFB Differten (Meister Bezirksliga Saarlouis), Troy Wein vom SV Felsberg (Kreisliga A) und Dominik Wierzbinski vom SV Fürstenhausen (Bezirksliga Saarlouis). Besonders von Steckelberg und Kale verspricht sich Trainer Schütz eine Belebung des Offensivspiels. Aber auch eine Stabilisierung der Abwehrviererkette ist ein Ziel in der laufenden Vorbereitung. Schließlich stellte der SV in der vergangenen Saison die viertschlechteste Abwehr. "Ich hoffe, dass nächste Saison innerhalb der Mannschaft ein stärkerer Konkurrenzkampf auftritt. Hauptaufgabe wird aber sein, aus unseren guten Einzelspielern ein Team zu formen", erklärt Schütz.

"Wir möchten möglichst schnell den Tabellenkeller hinter uns lassen und am Ende zwischen Platz acht und zwölf landen", sagt Vorstandsmitglied Müller. "Positiv ist, dass wir wieder eine A-Jugend gemeldet haben. Natürlich wollen wir die Jugendlichen systematisch in die Herrenmannschaften einbauen." Auch Schütz will sich im Laufe der Saison ein Bild von der Entwicklung der Spieler machen und erläutert: "A-Jugend-Trainer Volker Knöpfle versteht unser Spielsystem und wird es auch in der Jugend spielen lassen. Wir haben in unserem kleinen Verein talentierte Spieler. Wer in die Jugend investiert, der investiert auch in die Zukunft."

Beim ersten Vorbereitungsspiel gab es gegen den SSV Pachten eine herbe 0:8-Schlappe. Auch gegen den TuS Bisten war der SV unterlegen (1:2). Den Sparkassen-Cup im Köllertal beendeten die Völklinger nach einem 5:1 gegen die DJK Püttlingen, einem 0:1 gegen den Turniersieger SV Ritterstraße und einem 0:5 gegen den 1. FC Riegelsberg auf Platz vier. Bis zum Saisonstart am 10. August bei der zweiten Mannschaft des SV Saar 05 Jugend bleibt also noch einiges zu tun.