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SV Röchling Völklingen spielt zum Auftakt gegen den Fast-Aufsteiger

SV Röchling Völklingen spielt zum Auftakt gegen den Fast-Aufsteiger

Für den SV Röchling Völklingen wird der Auftakt in der Fußball-Oberliga heute Abend ein hartes Stück Arbeit: Die Mannschaft von Trainer Günter Erhardt trifft auf den Vorjahres-Vizemeister FSV Salmrohr.

Der SV Röchling Völklingen eröffnet die neue Saison in der Fußball-Oberliga am heutigen Freitag, 19 Uhr, im Hermann-Neuberger-Stadion mit einem Kracher gegen den letztjährigen Vizemeister FSV Salmrohr. Salmrohr war in der Regionalliga-Aufstiegsrunde nach einem 0:0 und 0:1 nur hauchdünn am FC Nöttingen (Baden-Württemberg) gescheitert.

"Salmrohr hat in der Vorbereitung auf die neue Saison gute Ergebnisse eingefahren. Zuletzt haben sie 1:1 gegen den Drittliga-Absteiger SV Elversberg gespielt", sagt Röchling-Trainer Günter Erhardt. Was sich personell im Salmtal getan hat, weiß Erhardt nicht hundertprozentig. "Aber sie haben ihre Stammmannschaft gehalten und mehrere Spieler des SV Roßbach /Verscheid bekommen, der nach seinem Abstieg aus der Oberliga die Mannschaft zurückgezogen hat und in der Kreisliga neu anfängt", sagt Erhardt. Der FSV hat außerdem mit Daniel Barth (TuS Koblenz ) einen in der Regionalliga erfahrenen Spieler hinzubekommen und mit Robin Mertinitz (FK Pirmasens) und Alex Adrion (SV Ettelbrück) nur zwei Stammkräfte verloren.

Die Spiele zwischen Völklingen und Salmrohr schrieben in der vergangenen Saison dicke Schlagzeilen. Das Hinspiel verlor Völklingen in Unterzahl mit 0:1. In unschöner Erinnerung ist das schlimme Foul von Idir Meridja, der dem 19-jährigen Christian Schröder das Schien- und Wadenbein brach und mit Rot vom Platz musste. Auch im Rückspiel kassierte Völklingen zwei Rote Karten: Michael Ogrodniczek musste schon nach 24 Minuten wegen einer Notbremse vom Platz, Vedran Ivankovic musste nach 83 Minuten wegen einer angeblichen Tätlichkeit runter. Doch auch mit neun Mann erkämpfte sich der SV Röchling Völklingen ein 0:0. Nicht nur Günter Erhardt hofft, dass es heute im Gegensatz zur vergangenen Saison ein faires Spiel wird, zumal Meridja nicht mehr dabei ist und die Wogen geglättet sein dürften. Erhardt sieht Salmrohr in der Favoritenrolle, verspricht aber: "Wir werden in einem Top-Zustand sein und alles geben, um zu punkten."