Ewald Feld feiert am Ostersonntag seinen 95. Geburtstag

95 Jahre wird am Ostersonntag der älteste Erbringer Bürger, Ewald Feld, der seit zweieinhalb Jahren im Seniorenheim „Haus Blandine“ in Düppenweiler seinen Lebensabend verbringt. Er erblickte am 20.

April 1919 in Lebach, dem damaligen Wohnort seiner Eltern, das Licht der Welt und zog mit ihnen nach Erbringen, wo seine Mutter herstammte.

Feld war sechs Jahre Soldat, geriet in Italien in englische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst nach einem weiteren Jahr in die Heimat entlassen wurde. Bis zu seiner Pensionierung mit 55 Jahren arbeitete er als Bergmann, zuletzt in der Grube Ensdorf. Dem Erbringer Gemeinderat gehörte er eine Periode an. Ein treues Mitglied ist er im Obst- und Gartenbauverein Erbringen und im Heimatverein Erbringen. Nach dem Tode seiner Ehefrau im Dezember 2010 wollte er nicht alleine bleiben und begab sich in ein Losheimer Altenheim. Als sich die Gelegenheit bot, wechselte er heimatnäher ins Haus Blandine in Düppenweiler. "Hier fühle ich mich in guter Atmosphäre sehr geborgen", sagt der geistig und körperlich noch rüstige, am Heimat- und Weltgeschehen interessierte Jubilar, der dazu auch täglich in die SZ schaut. Zum Ehrentag gratulieren seine beiden Töchter mit Familien, darunter vier Enkel, die Leitung, Mitarbeiter und -bewohner des Seniorenheimes herzlich.