Schüler informierten sich über Arbeitswelt

Was soll ich machen, wenn ich mit der Schule fertig bin? Um den jungen Leuten zu zeigen, was alles möglich ist, organisierten der Arbeitskreis Wirtschaft und die Gemeinschaftsschule Güdingen eine Berufsmesse. Auch Schüler von der Bruchwiese informierten sich dort.

Eine Zukunft in Uniform können sich Joshua und Larissa prima vorstellen. Die beiden Teenager besuchen die Gemeinschaftsschule (GS) Güdingen und informierten sich jetzt bei der Berufsmesse auf dem Schulgelände über Karriere-Optionen. "Bei der Bundeswehr gibt es allerhand Technik, das ist mein Ding", sagte Joshua. Und Larissa meinte: "Bei der Polizei gibt es viel Abwechslung, jeden Tag neue Fälle."

Paul favorisiert einen Klassiker unter den Ausbildungsberufen: "Kfz-Mechaniker oder Mechatroniker." Die Auswahl an Workshops war riesig für die jungen Leute. Schulleiter Manfred Binkert: "Beteiligt waren über 30 Unternehmen und Organisationen wie Krankenkassen, Bundeswehr, Polizei , HWK, Zahnärztekammer, Landwirtschaftskammer, Hypobank, Ausbildungszentrum Bau, Ausbildungszentrum Kfz und Elektro, Lidl , Möbel Martin und viele Handwerksbetriebe."

Außerdem gab es wichtige Tipps, wie Bewerbungen aussehen sollten, sowie Ratschläge für Eignungstests und Vorstellungsgespräche.

Als Kooperationspartner der Gemeinschaftsschule Güdingen hat sich der Arbeitskreis Wirtschaft (AKW) in die Planung und Organisation des Tages eingebracht - und auch an der GS Bruchwiese für die Messe geworben. So kamen über 400 Schüler zusammen. "Der AKW verfolgt mit seinem Engagement für eine gute Berufsvorbereitung das Ziel der Nachwuchskräftesicherung, das auch im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen steht. Der AKW ist strategischer Partner auf dem Gebiet der Berufsorientierung", erklärte Martin Zewe, stellvertretender Vorsitzender des AKW. Die Berufsmesse ist Teil des ganzheitlichen Berufsorientierungskonzeptes der GS Güdingen . Ziel ist es, Schülern neue Ideen für Praktika und Ausbildung zu vermitteln. Die GS Güdingen bietet darüber hinaus ihren Schülern ein professionelles "Berufsprofiling" bei externen Beratern. Ein weiterer Partner ist der Verein Alwis, die Abkürzung steht für "ArbeitsLeben, Wirtschaft, Schule". Alwis wurde von der saarländischen Landesregierung, der Vereinigung Saarländischer Unternehmensverbände (VSU), der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer (HWK), dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), den Wirtschaftsjunioren Saarland, dem Forum junger Handwerksunternehmer und der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Unternehmer (ASU) als Verein gegründet, um die Verzahnung zwischen Schule und Wirtschaft zu verstärken.