Neuer Chor stellt sich der Öffentlichkeit

Fechingen. Die Kulturvereinigung Fechingen befindet sich um Umbruch. Dies wurde am vergangenen Sonntag deutlich, als die KVF erstmals zu einem Frühlingskonzert einlud. Der KVF-Vorsitzende Fred Breit: "Mit dem Frühlingskonzert zum Sommeranfang sind wir von alten Gewohnheiten abgerückt

Fechingen. Die Kulturvereinigung Fechingen befindet sich um Umbruch. Dies wurde am vergangenen Sonntag deutlich, als die KVF erstmals zu einem Frühlingskonzert einlud. Der KVF-Vorsitzende Fred Breit: "Mit dem Frühlingskonzert zum Sommeranfang sind wir von alten Gewohnheiten abgerückt." Denn im Oktober, wenn die Fechinger Sänger sonst zum Konzert rufen, wolle der Frauenchor sein 20-jähriges Bestehen feiern. Außerdem brannte es der Vereinigung unter den Nägeln zu testen, wie der neue Chor beim Publikum ankommt. Der gemischte Chor ist vor etwa drei Monaten als Nachfolger des Projektchors entstanden, mit dem die Fechinger dem befreundeten Chor aus dem österreichischen Kobersdorf zu dessen Jubiläum gratulierten. Mit der der Gründung des gemischten Chores reagiert die KVF auf die Entwicklung ihres Männerchors, dem inzwischen nur noch 22 Sänger angehören. Der hat sich unter Chorleiter Klaus Velten auf gesetzte alte Volkslieder mit schelmischem Hintergrund spezialisiert. Am Sonntag trug zum Erfolg bei, dass die Fechinger Sänger ihre Beiträge mit einer selten gesehenen Lockerheit präsentierten. Dem jungen Chor der KVF, den Mountain Rabbits, fehlen im 15. Jahr ihres Bestehens die Stimmen: Nur noch zwei Männer und insgesamt nur elf Chormitglieder standen auf der Bühne. So setzte beim Frühlingskonzert Solistin Dagmar Velten die Höhepunkte. Die Sopranistin verdiente sich mit Evergreens wie "Sag beim Abschied leise servus" und "Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n" viel Applaus. Und der Gemischte Chor, so waren sich nach dem Konzert die meisten Akteure und Zuschauer einig, hat seine Feuertaufe ausgezeichnet bestanden. Der Pressereferent der KVF, Carlo Kuntz: "Die Gründung des gemischten Chores ist vielleicht ein Weg, in Hinblick auf die personelle Entwicklung, die KVF fit zu machen für die Zukunft." al