Filme für den Frühling

Es gab mal eine Phase, da hat mich meine Mutter nur mit kleinen Tricks aus dem Haus herausgekriegt. Ich wollte immer nur drinnen sein, egal wie sehr sich die Sonne auch angestrengt hatte bei dem, was sie am besten kann. Es muss damals Frühling gewesen sein, ich kann mich nicht mehr so genau erinnern. Und deswegen weiß ich, dass man auch bei Sonnenschein sehr gut vor der Leinwand sitzen kann - drinnen natürlich.

Also hat es einen triftigen Grund, dass ich wie schon zwei Mal an dieser Stelle nicht nur Filmlisten für Herbst und Winter aufstelle, sondern auch für den Frühling. Frühlingsfilme erzählen davon, wonach am Ende eines nasskalten Winters ihr Publikum lechzt, ohne es zu ahnen: Sie geben ihm ein Gefühl von den Abenteuern, die es draußen erwartet, sie verführen dich und mich, aufzubrechen. Oder sie sind leichte Kost, das geht auch.

Meine zehn Filme für den Frühling sind: 1. Die Ausgebufften (Frankreich, 1974, Bertrand Blier), 2. Stand by me (USA, 1986, Regie Rob Reiner), 3. Der große Trip - Wild (USA, 2014, Jean-Marc Vallée), 4. Moonrise Kingdom (USA, 2012, Wes Anderson), 5. Zabriskie Point (USA, 1970, Michelangelo Antonioni), 6. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (USA, 2013, Ben Stiller), 7. The loneliest planet (USA, Deutschland, 2011, Julia Loktev), 8. Bananas (USA, 1971, Woody Allen), 9. Frances Ha (USA, 2012, Noah Baumbach) und 10. Küss mich Dummkopf (USA, 1964, Billy Wilder).

Die Lokalredaktion der Saarbrücker Zeitung ist auch bei Facebook unterwegs unter der Adresse:www.facebook.com/saarbrueckerzeitung.sb/