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ABG Beschäftigung Gemeinderat: „Wir sind ein großer Arbeitgeber“

ABG Beschäftigung Gemeinderat : „Wir sind ein großer Arbeitgeber“

Geschäftsführerin der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft stellte ihre Firma vor.

„Der ABG geht es sehr gut, sie ist wirtschaftlich sehr gut aufgestellt, es braucht sich niemand Sorgen um uns zu machen“, sagte Kerstin Halladin, die Geschäftsführerin der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft (ABG) Riegelsberg/Heusweiler im Heusweiler Sozialauschuss. Halladin berichtete über die aktuelle Situation der ABG und führte nur Positives an. Die ABG beschäftigt derzeit 55 fest angestellte Mitarbeiter, zwei Auszubildende und 58 so genannte Ein-Euro-Jobber. „Wir sind ein großer Arbeitgeber und im Prinzip mittlerweile eine ganz normale Firma“ skizzierte Halladin. Die Ein-Euro-Jobs werden in den Bereichen Büro und Öffentlichkeit, Freiwillige Ganztagsschulen (FGTS), Garten- und Landschaftsbau, in der Gebrauchtwarenbörse Guddes sowie in dem Projekt „Mütter und Väter für die Zukunft“ angeboten. Zum 1. Juli greifen Änderungen: die Ein-Euro-Arbeitsplätze wurden vom Jobcenter um 15 gekürzt. Dafür stellt die ABG  jedoch neun Langzeitarbeitslosen ein, die ansonsten auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr hätten. Diese neun Personen sollen im Obersalbacher Naturpark Kallenborn, in der Hauswirtschaft der FGTS, auf Friedhöfen und dem Wertstoffhof eingesetzt werden. Größtes Arbeitsfeld der ABG ist die Nachmittagsbetreuung in den Freiwilligen Ganztagsschulen in Riegelsberg, Heusweiler und Quierschied. In diesem Schuljahr werden in der Gemeinde Heusweiler 266, und im kommenden Schuljahr 278 Kinder betreut. (Dilsburg: 110, Eiweiler: 48, Holz: 65, Gemeinschaftsschule: 43.) Diese Zahlen bringen aber räumliche Probleme mit sich. So stößt die Nachmittagsbetreuung in Holz und in Dilsburg an ihre Grenze. Halladin forderte den Ausschuss auf, sich die Raumsituationen vor Ort selbst anzuschauen und über Maßnahmen für Erweiterungen nachzudenken. „Wir brauchen keine Wahnsinnsneubauten, aber es kann und muss an Stellschrauben gedreht werden, damit es Räume gibt, wo es für die Kinder Freizeit und Entspannung geben kann. Die Kinder können nicht ständig in Klassenräumen sitzen“, so Halladin. Im Ausschuss gab es viel Lob für die Arbeit der ABG. Hans-Kurt Hill (Linke) sagte: „Die Zahlen sind ein positives Signal.“ Und Bürgermeister Thomas Redelberger (CDU) erinnerte daran, dass die ABG ursprünglich „nur“ für die Arbeitslosenförderung gegründet worden war, mittlerweile aber weit darüber hinaus gegangen ist.