Familienratgeber für Heusweiler geplant

Heusweiler. Mit der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft (ABG) Heusweiler/Riegelsberg will die Heusweiler Gemeindeverwaltung einen Familienratgeber erstellen. Um das finanzieren zu können, soll die Verwaltung Gespräche mit Verlagen führen. Das beschloss der Sozialausschuss des Heusweiler Gemeinderates am Montagabend auf Antrag der SPD einstimmig

Heusweiler. Mit der Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungsgesellschaft (ABG) Heusweiler/Riegelsberg will die Heusweiler Gemeindeverwaltung einen Familienratgeber erstellen. Um das finanzieren zu können, soll die Verwaltung Gespräche mit Verlagen führen. Das beschloss der Sozialausschuss des Heusweiler Gemeinderates am Montagabend auf Antrag der SPD einstimmig.Der Antrag war schon mal gestellt worden, doch die Angelegenheit sei dem Heusweiler Bündnis für Familie übertragen worden. Und bisher gebe es keine Ergebnisse, so Stephan Schmidt (SPD, daher der neue Antrag.

Manfred Schmidt (CDU) ergänzte, dass die offizielle Gründung des Bündnisses auch erst Mitte Mai erfolge. ABG-Geschäftsführerin Kerstin Halladin, so Peter Reimann (SPD), habe schon ein Grundkonzept für einen Familienratgeber, das solle man jetzt mit der ABG beraten.

Doch wer bezahlt Druck und Vertrieb des Ratgebers, wollte Hans-Kurt Hill (Die Linke) wissen, denn das Familienbündnis habe "noch keinen finanziellen Background". Man habe sich über die Kostenfrage noch nicht unterhalten, erklärte Bürgermeister Thomas Redelberger. Hans Trouvain von der Gemeindeverwaltung schlug vor: "Wir haben doch Verlage, die eine solche Finanzierung sicherstellen können. Wir bräuchten denen nur den redaktionellen Beitrag zu liefern. Die Verlage kümmern sich dann um Annoncen und Werbung." dg