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| 20:21 Uhr

Gemeinschafts-Weihnachtskonzert
Kutzhof: Neue Heimat für alten Stein

Gewölbeschlussstein der Nikolaus- Kapelle (2006).
Gewölbeschlussstein der Nikolaus- Kapelle (2006). FOTO: Andreas Engel
Kutzhof. Überbleibsel der Nikolaus-Kapelle fand beim Adventsmarkt neuen Platz.

Der Kutzhofer Adventsmarkt rund um die Pfarrkirche St. Jakobus ist jedes Jahr etwas Besonderes. Aber diesmal war es noch etwas mehr besonders: Pfarrer Stefan Trauten segnete den „Nikolaus-Gedenkstein“ ein. Er war einst der Gewölbeschlussstein der St.-Nikolaus-Kapelle im Ortsteil Numborn gewesen, nun fand er feierlich Aufnahme in der Kutzhofer Pfarrkirche. Die Nikolaus-Kapelle stand im Bereich der heutigen Straße auf der Hirsch, sie war im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) zerstört worden. Die früheste bekannte urkundliche Erwähnung der Kapelle stammt aus dem Jahr 1330. In den 1960er Jahren hatten Rudi Weber und Peter Saar im Zuge von Arbeiten den Stein aus einem Haus in Numborn „gerettet“, wo er vermauert gewesen war. Die Steine der Kapelle waren nach deren Zerstörung für den Bau etlicher anderer Gebäude verwendet worden, womit die Kapelle ihr Schicksal mit unzähligen anderen antiken und mittelalterlichen Gebäuden teilt.

Maßgeblich an der Feierstunde in der Kirche beteiligt waren die Kutzhofer Kita-Kinder, die, wie alle anderen Kinder natürlich auch, beim Weihnachtsmarkt vom Heiligen Nikolaus Geschenke erhielten.

„Beim Kutzhofer Adventsmarkt geht es immer so schön familiär und gemütlich zu. Jeder kennt jeden, das ist für uns eine Art Alleinstellungsmerkmal, und aus diesem Grund kommen wir jedes Jahr gerne“, sagt Verena Schmitt, die mit ihrem Mann Thomas schon fast zu den Stammgästen zählt.

An der Gestaltung des Weihnachtsmarktes beteiligte sich auch der katholische Kirchenchor Kutzhof-Lummerschied, der am späten Nachmittag Adventslieder sang. Vom Erlös der Veranstaltung wird jedes Jahr ein Fünftel auf ein spezielles Konto für „Soziale Notfälle“ eingezahlt. Dieses Konto wird treuhänderisch von Ortsvorsteher Michael Jakob verwaltet. Bei Bedarf wird in Not geratenen Menschen aus diesem Fonds schnell und unbürokratisch geholfen.