SPD: Parken am Bahnhof leichter machen

St Ingbert · Eine Öffnung der Fechinger Talbrücke für den Pkw-Verkehr sowie eine Stärkung des Bahnverkehrs sind laut der SPD-Stadtratsfraktion für St. Ingberter Pendler wichtig. Die SPD begrüßt zudem, mehr Parkflächen zu schaffen.

Die SPD-Stadtratsfraktion St. Ingbert hat die die Maßnahmen der "Taskforce Brücken " begrüßt, die die Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD ) ankündigt hat. Eine teilweise Öffnung der Fechinger Talbrücke für den Pkw-Verkehr ab Mitte Mai sowie eine Stärkung des Bahnverkehrs in Verbindung mit flexibleren Tarifen des SaarVV seien für St. Ingberter Pendler von besonderer Bedeutung. So verließen täglich über 8 000 Berufspendler die Stadt St. Ingbert , während über 11 000 Pendler täglich ihre Arbeitsstätte in St. Ingbert aufsuchten. "Deshalb unterstützt die SPD die Bemühungen von OB Wagner und der Stadtverwaltung, kurzfristig mehr Parkflächen insbesondere für Nutzer der Bahn zu schaffen. Die SPD Stadtratsfraktion bittet daher um eine Flexibilisierung der erlaubten Parkdauer auf bestehenden Stellplätzen in Bahnhofsnähe. Darüber hinaus muss im SAP-Parkhaus die Parkdauer auf 48 Stunden beschränkt werden, damit die Plätze tatsächlich für Bahnreisende zur Verfügung stehen", so der Fraktionsvorsitzende Sven Meier. Die SPD-Fraktion fordert darüber hinaus, Maßnahmen nicht nur für St. Ingbert , sondern auch in den übrigen Stadtteilen zu prüfen. Es sei zu begrüßen, dass der Oberbürgermeister von Anfang an in der "Taskforce Brücken " mitgewirkt hat und somit eine direkte Umsetzung vor Ort auf kurzem Entscheidungsweg gewährleisten kann. "Wir sollten alle Möglichkeiten zur Verbesserung der aktuellen Verkehrslage darauf prüfen, ob sie auch für die Zukunft Vorteile bieten könnten. Denn spätestens bei der Sanierung der Grumbachtalbrücke werden wir vor ähnlichen Herausforderungen stehen", so Meier.