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OB Hans Wagner kündigt im Stadtrat Zukunftsprojekte an

OB Hans Wagner kündigt im Stadtrat Zukunftsprojekte an

St. Ingbert. In seiner Antrittsrede vor dem St. Ingberter Stadtrat hat Oberbürgermeister Hans Wagner seiner Verwaltungsmannschaft den Rücken gestärkt. "Herzhaft anpacken" würden die Mitarbeiter, und so seien bereits einige Projekte auf den Weg gebracht worden. Die papierlose Ratsarbeit steht dabei ebenso auf der Agenda wie das Thema Elektro-Mobilität

St. Ingbert. In seiner Antrittsrede vor dem St. Ingberter Stadtrat hat Oberbürgermeister Hans Wagner seiner Verwaltungsmannschaft den Rücken gestärkt. "Herzhaft anpacken" würden die Mitarbeiter, und so seien bereits einige Projekte auf den Weg gebracht worden. Die papierlose Ratsarbeit steht dabei ebenso auf der Agenda wie das Thema Elektro-Mobilität. Wagner erklärte vor dem Rat, in der Stadt würden Ladestationen errichtet und ein Car-Sharing-System, bei dem sich jeder Bürger ein Elektro-Fahrzeug leihen könne, soll kommen. Überschüssigen Strom aus Photovoltaik-Anlagen möchte Wagner in Elektroautos laden und so Strom aus der Stadt in der Stadt nutzbar machen. In Sachen Ökologie in Verbindung mit Ökonomie will Wagner auch die öffentlichen Gebäude verstärkt unter die Lupe nehmen, um durch effektive Dämmung Heizkosten zu senken. Der neue Verwaltungschef sprach zudem von einem Familienhilfezentrum, das in St. Ingbert beheimatet werden könnte und vom Krippenausbau, den er vorantreiben wolle. Mit einem elektronischen Newsletter will er den Bürgern die Möglichkeit geben, schnell auf dem aktuellen Stand zu sein.Die Fraktionen im Stadtrat signalisierten den Willen zur Zusammenarbeit. Heinz Dabrock, Familien-Partei, sprach von einem Signal des OB, offen miteinander umzugehen. Markus Gestier, UCD, sah die Zeit des Stillstandes und der Blockade beendet. Jürgen Berthold, Grüne, gab der Hoffnung Ausdruck, ein "autoritärer, nicht teamfähiger Führungsstil" sei jetzt Vergangenheit. Die Ratsopposition, CDU- und SPD-Fraktion, sprachen von ernst gemeintem Willen zur Zusammenarbeit. Sven Meier, SPD-Stadtverband, wünschte dem OB eine "glückliche Hand". mbe