20 Freiwillige halfen mit

Habkirchen. Im Biosphärenreservat Bliesgau fand vor einigen Tagen ein Pflegeeinsatz des Programms "Freiwillige in Parks" von "Europarc Deutschland" im Lebensraum Weinberg statt. 20 Freiwillige trafen sich an den Hängen der Blies zwischen Bliesmengen-Bolchen und Habkirchen, um etwas für die Natur vor der eigenen Haustür zu tun

Habkirchen. Im Biosphärenreservat Bliesgau fand vor einigen Tagen ein Pflegeeinsatz des Programms "Freiwillige in Parks" von "Europarc Deutschland" im Lebensraum Weinberg statt. 20 Freiwillige trafen sich an den Hängen der Blies zwischen Bliesmengen-Bolchen und Habkirchen, um etwas für die Natur vor der eigenen Haustür zu tun. Der Bliesgau-Ranger Michael Keßler erklärte, dass diese Pflegearbeiten sehr wichtig sind für den Erhalt des Lebensraumes vieler seltener Tiere und Pflanzen. Getreu dem Motto "Lebensräume bewahren", der wörtlichen Übersetzung von "Biosphärenreservat", arbeiteten vier Teams an verschiedenen Stellen der Weinberghänge der Blies. Es wurden Hecken weggeschnitten, Weinbergmauern freigelegt, Schnittgut entfernt und Mauern neu aufgesetzt. Schließlich war die 300 Meter lange Weinbergmauer wieder sichtbar und andere kleinere Mauern waren gesäubert und erneuert. Ein gelungenes Ergebnis, fanden auch die freiwilligen Helfer. Am Ende der Aktion wurde beim geselligen Beisammensein noch eine stärkende Mahlzeit aus Produkten der Region zu sich genommen und es fand ein reger Austausch der Erfahrungen und Erlebnisse des Tages statt. Die ehemaligen Weinberghänge gehören zum größten saarländischen Naturschutzgebiet "Südlicher Bliesgau/Auf der Lohe" und zur Pflegezone des Biosphärenreservates. Viele seltene wärmeliebende Tiere wie die Gottesanbeterin, die Blindschleiche, die Schmetterlinge Mauerfuchs und Braunauge oder das Weinhähnchen, eine Grillenart, leben in den ehemaligen Weinbergen. Einige Lebewesen wurden von den Freiwilligen sogar entdeckt, wie zum Beispiel die Wespenspinne und die Zauneidechse. redBeim nächsten Freiwilligen-Einsatz am 6. Oktober wird eine Streuobstwiese in Kleinblittersdorf gepflegt. Dazu sind neue Freiwillige willkommen. Bei Fragen zu "Freiwillige in Parks" steht Stefanie Lagaly in der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau zur Verfügung, Tel. (0 68 42)

9 60 09-13, E-Mail: s.lagaly@biosphaere-bliesgau.eu.

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