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Freiwillige Feuerwehr trifft ins Schwarze

Freiwillige Feuerwehr trifft ins Schwarze

Bebelsheim. "Übung macht den Meister", so beschreibt ein altbekanntes Sprichwort, dass emsiges Vorbereiten auf eine Prüfung belohnt wird

Bebelsheim. "Übung macht den Meister", so beschreibt ein altbekanntes Sprichwort, dass emsiges Vorbereiten auf eine Prüfung belohnt wird. Bei der diesjährigen Austragung des Vereinspokalturniers des Schützenvereins Bebelsheim-Wittersheim machte sich der Trainingsfleiß bei vielen bemerkbar; bei einigen machte sich jedoch die Nervosität beim Wertungsschießen breit und brachte andere Ergebnisse, als im Training zuvor erzielt.Bei der Siegerehrung des Vereinspokalturniers 2012 betonte der Vereinsvorsitzende des Schützenvereins Bebelsheim-Wittersheim, Karl-Josef Sauerbrey, dass es große Überraschungen im Endergebnis gab. Am Turnier nahmen 10 Mannschaften mit insgesamt 47 Schützen teil. Als Gewinner ehrte Sauerbrey die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Bebelsheim, die seit vielen Jahren auf dem Siegertreppchen (Platz 1 bis 3) ein Dauergast ist und eine große Rolle spielt. Dennoch: mit 266 Ringen haben die Feuerwehrleute ein seit Jahren nicht mehr erreichtes Endergebnis erzielt. Für die Überraschung Nummer zwei sorgte Platz Nummer zwei, den das Damenteam des Gospelchors Bebelsheim mit hervorragenden 254 Ringen erreichte. Die beiden Mannschaften des Nabu Wittersheim belegten Rang 3 (mit 240 Ringen) und 4 (238 Ringe).

Die anfangs angesprochenen "Nerven" bewies vor allem das Herrenteam I der Heimatfreunde, die im letzten Jahr noch den Pokal für sich entscheiden konnten: Sie wurden allerdings mit nur einem Zähler Abstand auf Platz 4 und drei Ringen Unterschied auf Podiumsplatz 3 (nur) fünfter in der Gesamtwertung (mit 237 Ringen). Dahinter platzierte sich die Herrenmannschaft II der Heimatfreunde mit 206 erzielten Ringen. Platz 7 ging an die CDU Bebelsheim (201 Ringe), die sich in der Rangliste vor dem Musikverein Bebelsheim-Wittersheim (Platz 8 mit 186 Ringen) setzen konnte. Den neunten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Bebelsheim (165 Ringe) und Rang zehn ging an die Damenmannschaft der Heimatfreunde (155 Ringe). Das beste Damenteam war somit auch der Gospelchor.

Dass "Schützenblut" in der Familie liegen kann, zeigte die Auswertung der besten Einzelschützen des Turniers. Zur besten Schützin kürte der Vereinsvorsitzende seine Frau Renate, die für das Team "Gospelchor" am Start war. Sie traf sooft ins Schwarze wie kein anderer Teilnehmer und erzielte das herausragende Ergebnis von 78 Ringen. Bester männlicher Schütze wurde Helmut Bartscherer mit 74 Ringen. red