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Festo spendete
Festo spendete 15 000 Euro

 Ein Spendenteil des Festo-Familientages in Höhe von 2000 Euro wurde durch den Organisator des Familientages, Marco Evans, an die beiden Klinikclowns „Pini und Pompom“ übergeben.
Ein Spendenteil des Festo-Familientages in Höhe von 2000 Euro wurde durch den Organisator des Familientages, Marco Evans, an die beiden Klinikclowns „Pini und Pompom“ übergeben. FOTO: Michelle Detemple
Rohrbach. Zwei Uniklinik-Projekte, eine Hilfsorganisation und zwei Schulen sind die Empfänger. red

Bereits Anfang September veranstaltete das Unternehmen Festo in Rohrbach einen Familientag. Nahezu acht Jahre nach dem letzten Fest konnten dabei wieder Mitarbeiter von Festo ihren Familien die eigene Arbeitsumgebung näherbringen oder sich nach Interesse am Standort zu vielen Themen informieren. Fast 6000 Besucher folgten der Einladung. „Groß und Klein“ konnten in den Arealen Zukunft, Tradition und Familie in entspannter Atmosphäre einen erlebnisreichen Tag verbringen. Die Idee, zur Verfügung gestellte Verzehrbons für Spenden zu nutzen, wurde sehr gut angenommen, so dass an diesem Tag insgesamt stolze 15 000 Euro zusammenkamen. Mitte Oktober wurde das gesammelte Geld an verschiedene Organisationen (überwiegend aus der Region) übergeben. Ein Spendenteil des Familientages wurde durch den Organisator des Familientages, Marco Evans, an die Klinikclowns „Pini und Pompom“ übergeben. Seit mehr als zehn Jahren erfreuen die beiden Clowns Kinder an der Uniklinik Homburg. Hoch erfreut nahmen „Pini und Pompom“ die 2000 Euro entgegen, da ihr gesamtes Engagement nur über Spenden finanziert wird. Eine weitere Spende von 5000 Euro floss an das „Ronald McDonald Haus“ der Universitätsklinik Homburg. Hier können Eltern für die Dauer des Klinikaufenthaltes ihrer Kinder wohnen. Die Organisation Shelterbox, die mit ihren Boxen Ersthilfe in Krisengebieten leistet, bekam eine Spende in Höhe von 5250 Euro. Das gesamte Geld fließt in Bepacken und Versand der Boxen. Eine Box versorgt zehn Menschen in betroffenen Regionen bis zu einem halben Jahr mit dem Nötigsten. Über Spenden in Höhe von jeweils 1375 Euro durften sich die Grundschule Reinheim und die weiterführende Gemeinschaftsschule im St. Ingberter Stadtteil Rohrbach freuen. Die Leiterin der weiterführenden Gemeinschaftsschule, Susanne Fritz, nahm den Scheck entgegen. Mit diesem Geld wird in neue Software von Lego-Roboter investiert zum Einblick in Informationstechnologie und zum Heranführen in das einfache Programmieren. Die Leiterin der Grundschule in Reinheim, Susanne Albrecht, möchte das Geld für das bundesweite Projekt „Klasse 2000“ nutzen (ein Programm für Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung an Grundschulen). Eine Wiederholung der Spendenaktion ist nicht ausgeschlossen. Schließlich feiert der Festo-Standort Rohrbach 2018 sein 50-jähriges Bestehen.