Jugendtierschutzpreis: Tierschutzpreis für Homburger Schüler

Jugendtierschutzpreis : Tierschutzpreis für Homburger Schüler

Mit dem ersten Preis im Landeswettbewerb „Jugend-Tierschutzpreis des Saarlandes“ hat gestern Umweltminister Reinhold Jost (SPD) die Schule am Webersberg in Homburg, eine staatliche Förderschule für die körperliche und motorische Entwicklung, ausgezeichnet.

Gewürdigt wurde im Detail ein Projekt, bei dem mit dem Halten und Pflegen von Schafen und Bienen auf dem Schulgelände den Schülern Belange des Tierschutzes und des Tierwohls mit ganz unterschiedlichen Lehr- und Lern­inhalten vermittelt wird.

In Anwesenheit von Vertretern der Sieger-Schule, der weiteren Preisträger, des saarländischen Landtags und des Tierschutzes im Saarland betonte Jost die große Bedeutung, die die Vermittlung des Tierschutzes schon in jungen Jahren habe. Wie dies gelinge, könne man an der Schule am Webersberg gut sehen. „Uns als Politik liegt sehr am Herzen, dass der Mensch die ihm anvertrauten Tiere schützen muss. Und diese Fähigkeit ist es, die wir noch stärker herausarbeiten müssen.“

Schulleiter Stefan Friderich sagte, mit dem Projekt gelinge es, mit den Tieren als Lehr- und Lerninhalt ganzheitlich Wissen zu vermitteln. „Schüler mit schweren mehrfachen Behinderungen und Schüler, die zum Hauptschulabschluss geführt werden, lernen am selben Lerngegenstand, auf unterschiedlichen Ebenen.“ Dabei sei Betasten, Riechen und Begreifen der Tiere genauso wichtig wie die Erkenntnis ihres Nutzens für den Menschen.

Der zweite Platz ging an das Schengen-Lyzeum in Perl, den dritten Platz sicherte sich die Kindertagesstätte St. Maximin aus Dillingen-Pachten. Mit dem Jugend-Tierschutzpreis soll das Engagement saarländischer Schulen und vorschulischer Einrichtungen im Bereich Tierschutz ausgezeichnet werden. Gewürdigt werden Projekte, bei denen die Belange des Tierschutzes und des Tierwohls bereits im Kindes- und Jugendalter vermittelt und erlebbar gemacht werden. Der Preis ist mit einer Gesamtsumme von 3000 Euro dotiert.

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