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Bleibt Trainer Thorsten Lahm beim FSV Jägersburg?

Fußball : Bleibt Lahm beim FSV Jägersburg?

Fußball-Oberligist FSV Jägersburg kämpft sich mehr schlecht als recht durch die Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Witterung nervt. Trainer Lahm ist dennoch gut drauf – und plant die Zukunft.

Die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg befinden sich mitten in der Wintervorbereitung. „Witterungsbedingt konnten wir nun bereits mehrfach nicht auf unserem Kunstrasenplatz trainieren. Das Geläuf war abends entweder zu glatt oder schneebedeckt. Von daher haben wir stattdessen in der beleuchteten Allee in Zweibrücken Läufe gemacht“, erklärt FSV-Trainer Thorsten Lahm. Auch in die heimische Schulturnhalle sei teilweise ausgewichen worden. Außerdem gab es zwei Besuche in einer Soccer-Arena. Die Spieler würden bislang gut mitziehen.

Es gab bisher zwei Testspiele. Vom Regionalligisten FK Pirmasens trennte man sich zu Hause 1:1. „In dieser Partie war ich mit unserer Leistung insgesamt zufrieden. Wir waren vor der Pause besser, nach dem Seitenwechsel dann Pirmasens“, erzählt Lahm. Eine Woche später gab es dann beim Saarlandligisten Borussia Neunkirchen nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung ein 2:2. „Da hat man die harte Trainingswoche davor gemerkt, es war nicht alles so flüssig“, berichtet der Jägersburger Trainer. Am vergangenen Wochenende fiel die geplante Partie gegen Meisenheim aus. Am gestrigen Montagabend sollte in Limbach gestestet werden. Das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht vor. An diesem Sonntag, 10. Februar, wird dann noch um 15.30 Uhr zu Hause gegen den Ligarivalen FV Diefflen gespielt. Und am Samstag, 16. Februar, geht es dann um 15 Uhr daheim gegen Hassia Bingen wieder um Punkte.

Das weitere Saisonziel lautet, mindestens Rang 13 zu halten und dadurch den Klassenverbleib zu feiern. „Wir wissen um die Schwere dieser Aufgabe, dennoch ist es uns nicht bange“, betont Lahm. Derzeit seien einige Spieler angeschlagen. Außerdem sah Angreifer Murat Adigüzel bei einem Hallenturnier die Rote Karte. Ob er gegen Bingen mitwirken kann, ist momentan noch offen. Es sei wichtig, in der Rückrunde mehr Tore als in der Hinserie zu erzielen. Von daher wurde mit Shkrodan Rexhaj vom SV Morlautern in der Winterpause noch ein weiterer Angreifer verpflichtet. Er mache bislang einen guten Eindruck und heize den Konkurrenzkampf an.

Sowohl Lahm als auch die Verantwortlichen des Vereins wollen ihre Zusammenarbeit über die Saison hinaus fortführen, konkrete Verhandlungen würden aber erst noch aufgrund von krankheitsbedingten Fällen in der Vorstandschaft folgen.  Mit Alexander Ogorodnik (zuletzt SV Merchweiler und FC Palatia Limbach) steht ihm ab sofort ein Co-Trainer zur Verfügung. Der ehemalige Profi hatte früher bereits die Jägersburger A-Junioren trainiert und kehrte nun in den Homburger Norden zurück. „Ich bin optimistisch, dass wir auch in der nächsten Saison eine gute Mannschaft zusammen haben. Hoffentlich können wir uns dann noch etwas qualitativ verstärken und uns dafür in der Breite etwas schmaler aufstellen. Vielleicht können wir den Kader um drei, vier Mann verkleinern und dafür noch den ein oder anderen Spieler mit Qualität und Erfahrung verpflichten“, meint Lahm.