Trinkwasser-Notfallplan: „Notfallplan Trinkwasser“ findet weitere Unterstützer

Trinkwasser-Notfallplan : „Notfallplan Trinkwasser“ findet weitere Unterstützer

Der Vorstoß von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener für einen Notfallplan „Trinkwasser“ wird von der CDU begrüßt. Sie hat bereits einige Vorschläge.

(red) Die CDU-Stadtratsfraktion unterstützt den Vorstoß von Blieskastels Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener für einen gemeindeübergreifenden Notfallplan in der Trinkwasserversorgung. „Dies gilt insbesondere für die Vernetzung der verschiedenen Versorger und ihr Zusammenspiel mit Krisenstäben und Feuerwehren“, so CDU-Fraktionschef Holger Schmitt in einer Mitteilung.

Auslöser ist der schwere Ausfall der Trinkwasserversorgung vergangene Woche in Teilen des Blies- und Mandelbachtals und Saarbrücken. Eine geborstene Hauptleitung der Stadtwerke Saarbrücken bei Erfweiler-Ehlingen brachte das gesamte System durcheinander. Die Zusammenhänge und ihre Auswirkungen im gesamten Bliestal haben alle überrascht, ist sich die CDU sicher. Sie unterstütze daher den Vorstoß von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, einen Notfallplan zu erstellen und die Erkenntnisse der vergangenen Woche darin zu verarbeiten. Die Stadtverwaltung und die Feuerwehr seien für viele Not- und Gefahrenlagen mit Notfallplänen vorbereitet und ausgestattet. Ein Ausfall bei den Wasserversorgern gehöre bislang nicht dazu.

Die umliegenden Stadtwerke müssten in den neuen Notfallplan mit einbezogen werden, so die CDU. Außerdem solle die Ausrüstung der Feuerwehr mit Brauch- und Trinkwasserbehältern zur Versorgung im Notfall geprüft werden. Notfallübungen und Informationen an die Bevölkerung zur Vorsorge und Selbsthilfe im Notfall gehörten auch zum Handlungsprogramm.

Weiter habe die CDU-Stadtratsfraktion einen Antrag für die nächste Sitzung des Werksausschusses des Stadtrats gestellt: Die Geschäftsführung der Stadtwerke Bliestal soll dem Rat nochmal einen Überblick über den Vorfall und die Erkenntnisse daraus auf Seiten der Versorger geben.

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