Zwischen Enthüllen und Verhüllen

Zwischen Enthüllen und Verhüllen

Bei ihren Werken ist alles im Fluss: Schemenhaft tauchen die Motive auf den Bildern von Andrea Neumann auf. Ihre Werke sind bis 8. Januar in der Städtischen Galerie Neunkirchen zu sehen. Es gelingt ihr in ihren Bildern, ambivalente Momente zu fixieren.

Panta rhei - alles fließt: Farben, Formen und Bedeutungen sind in Andrea Neumanns Arbeiten kontinuierlich im Fluss. Von Freitag, 28. Oktober, bis 8. Januar werden ihre Bilder in der Städtischen Galerie Neunkirchen gezeigt. Ihre Darstellungen bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Enthüllen und Verhüllen. Schemenhaft tauchen ihre Motive aus dunklen, undurchdringlichen oder fast durchsichtigen Farbschichten auf, um im nächsten Augenblick wieder mit der Farbmaterie zu verschmelzen. Zentrales Bildthema ihrer Kunst ist der Mensch. Doch nicht als Individuum, sondern als Sinnbild und Verweis auf exemplarische Handlungsmuster und Situationen unseres Lebens.

Bei aller Vertrautheit

Bei aller Vertrautheit der dargestellten Motive entziehen sie sich dennoch einer eindeutigen Interpretation. Handelt der Redner am Pult in aufklärerischer oder in aufwieglerischer Absicht? Versammelt sich eine Gruppe von Menschen zum Angriff oder zur Verteidigung? Nähern sich zwei Liebende einander an oder entfernen sie sich voneinander? Andrea Neumann gelingt es, in ihrer Malerei ambivalente Momente zu fixieren, die den Menschen im unumgänglichen Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und Verletzbarkeit in der Schwebe halten.

Eröffnung: Freitag, 28. Oktober, 19 Uhr, Ausstellungsdauer bis 8. Januar. Führungen: Sonntag, 13. November und Montag, 26. Dezember, jeweils um 15 Uhr. Künstlergespräch mit Andrea Neumann und Katalogpräsentation: Sonntag, 11. Dezember, 15 Uhr Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertag 14 bis18 Uhr. Eintritt frei.