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Zahnvorsorge: Männer nachlässiger als Frauen

KKH informiert : Zahnvorsorge: Männer nachlässiger als Frauen

Ist es Nachlässigkeit oder die Angst vor dem Zahnarzt? Eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Tag der Zahnschmerzen, der auch in diesem Jahr am 9. Februar begangen wird, zeigt, dass viele Menschen im Saarland ihre Zahngesundheit offenbar nicht ernst genug nehmen.

Der Analyse für das Jahr 2018 zufolge suchen nur 58,7 Prozent der KKH-versicherten Frauen und sogar nur knapp die Hälfte der Männer (49,3 Prozent) zwischen Hunsrück und Bliesgau den Zahnarzt zur jährlichen Kontrolle auf.

Der Bundesländervergleich zeigt, dass die Frauen in allen Regionen Deutschlands gewissenhafter mit ihrer Zahngesundheit umgehen als die Männer – vor allem im Osten der Republik. An der Spitze stehen dabei Sachsens Frauen: 70,7 Prozent von ihnen nutzen die jährlichen Kontrolluntersuchungen. Schlusslicht sind hingegen Bremens Männer mit einer Vorsorgequote von nur 41 Prozent. Die Frauen und Männer im Saarland liegen im unteren Mittelfeld unter dem Bundesdurchschnitt von 62,3 beziehungsweise 50,5 Prozent.

Werden Zahnprobleme rechtzeitig erkannt, verhindert das oft schmerzhafte, langwierige Behandlungen und im schlimmsten Fall einen Zahnverlust, so heißt es in der Pressemitteilung weiter. Sind dennoch Zahnersatz-Behandlungen etwa mit Krone oder Brücke nötig, können gesetzlich Versicherte bares Geld sparen, wenn sie sich die jährliche Zahnvorsorge in ihrem Bonusheft abstempeln lassen. Denn ab fünf Jahren lückenlosem Nachweis vor Beginn einer solchen Behandlung erhöht sich der Festzuschuss der Krankenkasse um 20 Prozent und ab zehn Jahren sogar um 30 Prozent.