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"Wir wollen auch in sozialer Hinsicht bilden"

"Wir wollen auch in sozialer Hinsicht bilden"

Neunkirchen. Da waren sie schon alle ein bisschen stolz, und das zu Recht: Freudig applaudierten die Schüler, als der stellvertretende Schulleiter Gerd Mutscheller in der Aula offiziell die Summe verkündete, die das Krebsberg-Gymnasium Neunkirchen mit seinem Adventsbasar erwirtschaftet hat - ganze 10 000 Euro. Traditionsgemäß geht die Hälfte des Geldes an den Schulverein, die andere Hälfte an drei gemeinnützige Projekte. "Wir wollen die Jugendlichen nicht nur in fachlicher, sondern auch in sozialer Hinsicht bilden. Mit dem Adventsbasar haben sie erneut Solidarität mit den Schwächeren unter Beweis gestellt", so Mutscheller.

Neunkirchen. Da waren sie schon alle ein bisschen stolz, und das zu Recht: Freudig applaudierten die Schüler, als der stellvertretende Schulleiter Gerd Mutscheller in der Aula offiziell die Summe verkündete, die das Krebsberg-Gymnasium Neunkirchen mit seinem Adventsbasar erwirtschaftet hat - ganze 10 000 Euro. Traditionsgemäß geht die Hälfte des Geldes an den Schulverein, die andere Hälfte an drei gemeinnützige Projekte. "Wir wollen die Jugendlichen nicht nur in fachlicher, sondern auch in sozialer Hinsicht bilden. Mit dem Adventsbasar haben sie erneut Solidarität mit den Schwächeren unter Beweis gestellt", so Mutscheller.

Philippinenhilfe fördern

Stefan Mörsdorf nahm als Vorsitzender des Schulvereins den symbolischen Scheck über 5000 Euro in Empfang und lobte das Engagement der Jugendlichen: "Setzt euch auch weiterhin so toll für eure Schule ein!" Welche Hilfsprojekte wie stark unterstützt werden sollen, hatten die Schüler selbst entschieden.

Auf den ersten Platz gewählt wurde die Philippinenhilfe von World Vision, in deren Namen Katrin Schlegel für die 2500 Euro dankte. Taifun Haiyan, erklärte sie, hätte jahrelange Aufbauarbeit auf den Philippinen zunichte gemacht. "Zurzeit sind wir damit beschäftigt, Kinderschutzzentren einzurichten, in denen psychologische Betreuung und Schulunterricht gegeben werden."

Zwei Vorschläge teilten sich den zweiten Platz: 1250 Euro gingen jeweils an das ökumenische Projekt der Neunkircher Kirchen "Kinder in Armut" sowie an das "Mut-Projekt" der Caritas. Als Stellvertreterin des ersteren dankte Pfarrerin Britt Goedeking den Schülern. "Wir unterstützen Kinder in von Armut betroffenen Familien. Vor Weihnachten beispielsweise haben wir Gutscheine für Kleidung verschenkt."

Zusammenleben verbessern

Für die Caritas sprach Thomas Hans vom Verband Schaumberg-Blies. Das "Mut-Projekt" sei eingebunden in das Gemeinwesen-Projekt "Floßfahrt", das sich um eine Verbesserung des Zusammenlebens in der Winterfloß-Siedlung in Wellesweiler, die einen hohen Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund aufweist, bemüht. "`Mut` steht für Miteinander und tolerant` und richtet sich besonders an Jugendliche. Diese Spende ist ein ermutigendes Zeichen!" Zur Auflockerung wurde die kleine Feier musikalisch vom Vororchester und dem Schulorchester untermalt. In einer "Welturaufführung", nämlich erstmals in der gesamten Schulgeschichte gemeinsam, wie Leiter Thomas Doll betonte, spielten die beiden Orchester Ausschnitte aus Vivaldis "Vier Jahreszeiten" sowie "Adiemus" von Karl Jenkins.