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Ausflug durch die farbenfrohe Provence Das Licht der Provence bezaubert das Publikum

Ausflug durch die farbenfrohe Provence Das Licht der Provence bezaubert das Publikum

Wemmetsweiler. Die Provence ist für viele Bürger der Gemeinde Merchweiler eine alte Bekannte: Zwischen der Heimat und der Gemeinde Falicon, gelegen in der südfranzösischen Landschaft, besteht seit 1987 eine Städtepartnerschaft. So füllte sich der große Kuppelsaal im Rathaus Wemmetsweiler auch bis auf den letzten Stuhl, als Fotograf Hartmut Krinitz dort am Sonntagabend seine Dia-Multivision "Provence - eine Reise ins Licht" auf die Leinwand zauberte.Über 200 Besucher hatten zur großen Freude von Ulrike Sutter, Kulturbeauftragte der Gemeinde Merchweiler, genug von dem trüben deutschen Winter und folgten Hartmut Krinitz bereitwillig in den warmen Süden. Zur Einstimmung zeigte der Fotograf zunächst, wie farbenprächtig die Provence ist: Klatschmohn, Lavendel und überquellende Sonnenblumenfelder ließen die graue saarländische Suppe draußen schnell vergessen.

Wemmetsweiler. Die Provence ist für viele Bürger der Gemeinde Merchweiler eine alte Bekannte: Zwischen der Heimat und der Gemeinde Falicon, gelegen in der südfranzösischen Landschaft, besteht seit 1987 eine Städtepartnerschaft. So füllte sich der große Kuppelsaal im Rathaus Wemmetsweiler auch bis auf den letzten Stuhl, als Fotograf Hartmut Krinitz dort am Sonntagabend seine Dia-Multivision "Provence - eine Reise ins Licht" auf die Leinwand zauberte.Über 200 Besucher hatten zur großen Freude von Ulrike Sutter, Kulturbeauftragte der Gemeinde Merchweiler, genug von dem trüben deutschen Winter und folgten Hartmut Krinitz bereitwillig in den warmen Süden. Zur Einstimmung zeigte der Fotograf zunächst, wie farbenprächtig die Provence ist: Klatschmohn, Lavendel und überquellende Sonnenblumenfelder ließen die graue saarländische Suppe draußen schnell vergessen.

Vor über 30 Jahren durchreiste der 52-jährige Fotograf erstmals die sonnige Region - der Anfang einer Liaison, wie er selbst sagt. Während seiner über 40 Besuche habe er selbstverständlich oft stilecht von Baguette, Käse und Wasser gelebt.

Wie der Vortrag zeigte, waren die zahlreichen Aufenthalte geeignet, ein aussagekräftiges Gesamtbild der Provence zu kreieren. Auf den Fotos aus Arles, einer Stadt an der Rhône, ist etwa ein weltbekannter niederländischer Maler allgegenwärtig, der die Region prägte: Vincent van Gogh, der Arles nach 16 Monaten verlies - allerdings ohne sein linkes Ohr.

Hartmut Krinitz nahm die reisewilligen Zuschauer auch mit nach Saintes-Maries-de-la-Mer, einem beliebten Carmargue-Touristenort direkt am Mittelmeer. Laut Krinitz habe das riesige Naturschutzgebiet mittlerweile deutlich an Charme eingebüßt: "Schilfgürtel, eingerahmt in Stacheldraht - letzteres ist das Zeichen für die Camargue."

Anschließend führte Krinitz die Reisegruppe, untermalt von stimmungsvoller Musik, auf eine Ölplantage in Saint-Rémy - die saftigen Oliven hätte man gerne gegessen. Kostspieligere Gaumenfreuden gibt es hingegen auf dem Trüffelmarkt in Richerenches, dem bedeutendsten Markt seiner Art in der Provence.

Die Diashow bewies, wie vielfältig die Provence ist: Wunderschöne Naturlandschaften, blendender Star-Glamour während der Filmfestspiele von Cannes und Märkte, die vor Leben nur so sprühen. Was die Provence ganz besonders auszeichnet, ist für die Kulturbeauftragte Ulrike Sutter aber nach wie vor jenes besondere Licht, das auch dem Vortrag den Namen gibt: Jedes Mal, wenn man die Partnergemeinde Falicon besuche, stehe bei Avignon eine Rast im frühen Morgengrauen an. Um das Licht der Provence einzufangen. rol