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Streik im öffentlichen Dienst zeigt kaum Auswirkungen im Kreis

Kreis Neunkirchen. Oliver Spettel

Die Gewerkschaft Verdi hatte Beschäftigte im öffentlichen Dienst gestern auch im Saarland zum Streik aufgerufen. Mit im Boot war zudem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die auch die Interessen der angestellten Lehrer im Landesdienst vertritt. Welche Auswirkungen der Streikaufruf auf den Schulbetrieb im Kreis hatte, wollte die Redaktion bei einer stichprobenartigen Umfrage wissen. Am Illtalgymnasium und der Gemeinschaftsschule in Eppelborn gab es kein streikendes Personal. Am Neunkircher Steinwald-Gymnasium gab es ebenfalls keine Auswirkungen. Laut Schulleiterin Karin Weiskircher-Hemmer gibt es an der Schule keine angestellten Lehrer. Auch am Krebsberggymnasium gab es keine streikbedingten Ausfälle. Der derzeitige allgemeine Krankenstand habe einen weit größeren Einfluss auf die Planungen, so der stellvertretende Schulleiter Gerd Mutscheller. Auch an der Max-von-der-Grün-Schule in Merchweiler und der Mühlbachschule in Schiffweiler gab es keine Ausfälle.

Beim Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) waren Beschäftigte der Straßen- und Autobahnmeistereien von Verdi zum Streik ausgerufen. In der für den Kreis Neunkirchen zuständigen Meisterei Limbach streikten sechs der 33 Kollegen, davon vier Straßenwärter. "Die Auswirkungen auf die Regeltätigkeiten auf und entlang unserer Straßen und Wege halten sich entsprechend in Grenzen", teilte LfS-Sprecher Klaus Kosok unserer Zeitung auf Anfrage mit.