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Im Landkreis Neunkirchen gibt es mehr Weihnachtsbeleuchtung

Bald geht die Weihnachtsbeleuchtung an : Es funkelt und strahlt noch ein bisschen mehr

In Corona-Zeiten legen sich die Städte und Gemeinden im Landkreis in Sachen Weihnachtsbeleuchtung besonders ins Zeug.

(cs/ji) Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, den Menschen mit der Weihnachtsbeleuchtung ein Licht der Hoffnung zu geben, findet  Illingens Bürgermeister Armin König. Damit bringt er auf den Punkt, was eine Umfrage in den sieben Städten und Gemeinden ergab. Im Vergleich zu den Vorjahren wird die Weihnachtsbeleuchtung nicht weniger werden im Landkreis. Im Gegenteil: In manchen Kommunen darf es dieses Jahr ein bisschen mehr sein – das hat aber nicht unbedingt nur mit Corona zu tun.

In Illingen leuchten mittlerweile längst wie überall die umweltfreundlichen LED-Lampen. Licht ins Dunkel bringen sie in Illingen in der Hauptstraße und auf dem Werner-Woll-Platz sowie an den markanten Stellen in den einzelnen Ortsteilen. Spätestens ab Dienstag, 24. November, wird eingeschaltet. Ganz klassisch bis zum Dreikönigstag am 6. Januar wird es leuchten. Die Weihnachtsbeleuchtung wird sich von der Dekoration der Vorjahre nicht wesentlich unterscheiden, sagt König der SZ. Damit es so richtig schön weihnachtlich leuchtet in der Gemeinde, tragen auch die Ortsräte und der Gewerbeverein ihren Teil bei. Armin König schätzt die Kosten auf 5000 bis 6000 Euro.

Im Vergleich zu 2019 wird es in Schiffweiler in diesem Jahr sogar mehr Licht werden. Dies hat aber nicht unbedingt etwas mit Corona zu tun, heißt es aus der Verwaltung. Grund sei vielmehr, dass es in der Gemeinde so viel schöne Orte und Stellen mit entsprechenden Bäumen gebe, die sich zum Schmücken eignen. Wie im vergangenen Jahr werden Mitarbeiter des Gemeinde-Bauhofs am Dorfbrunnen in Schiffweiler Weihnachtsbeleuchtung anbringen. Zusätzlich wird es in diesem Jahr Weihnachtsbeleuchtung in Stennweiler und in Heiligenwald geben. Zur Höhe der Kosten gab es für die Gemeinde Schiffweiler keine Angaben.

In Merchweiler wird der Umfang der Weihnachtsbeleuchtung dem der vergangenen Jahre entsprechen, sagt Bürgermeister Patrick Weydmann auf SZ-Anfrage. Dekoriert werden die Ortseingänge und zentrale Punkte innerhalb der Gemeinde. Hier leuchtet es vom ersten Advent bis zum 6. Januar. Die Gewerbevereine Wemmetsweiler und Merchweiler sowie der örtliche Kapellenverein beteiligen sich ebenfalls an der weihnachtlichen Dekoration in der Gemeinde. Weydmann schätzt die Kosten auf rund 6500 Euro.

Wer regelmäßig in der Neunkircher Innenstadt ist, der hat schon vor Wochen gestaunt. Denn hier warten bereits seit vielen Tagen beispielsweise in der Bahnhofstraße die weihnachtlichen Laternen auf ihren Einsatz. Eingeschaltet werden sie am ersten Adventswochenende, so teilt die Stadtpressestelle mit. Auch hier gehen sie dann Anfang Januar wieder aus. Trotz Corona: Die Beleuchtung findet im selben Rahmen statt wie in den Vorjahren. Auf den Plätzen in der Stadt und in den Stadtteilen stehen die großen Nadelbäume, die mit Lichterketten geschmückt Weihnachtsstimmung verbreiten. Ansonsten wird an den markanten und bekannten Stellen geschmückt. ,,Wir rechnen mit Kosten in Höhe von rund 100 000 Euro, darin sind die Personalkosten und die Kosten für die Bäume enthalten“, antwortet die Pressestelle auf die SZ-Anfrage.

Neues in Sachen Deko-Elemente meldet die Stadt Ottweiler. Ab dem ersten Adventswochenende sollen sie, so heißt es aus dem Rathaus auf Anfrage, für zusätzliche Weihnachtsstimmung sorgen. So wird etwa das Bahnhofsgebäude – von der Stadt gekauft und saniert – teilweise mit LED-Sternen geschmückt. Wie Ralf Hoffmann vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit sagt, will der Gewerbeverein an verschiedenen Stellen Flammschalen aufstellen. Im Großen und Ganzen bleibe alles wie in den Vorjahren. Bei der Weihnachtsbeleuchtung arbeitet die Stadt mit den Gewerbetreibenden zusammen. Will sagen: Die LED-Sterne am Bahnhof sind die gleichen wie die in den Schaufenstern, so dass sich ein stimmiges Bild in der ehemaligen Residenzstadt ergibt. Auch die Touristinfo will, sagt Hoffmann, mit neuen Deko-Elementen überraschen. Die Kosten in Ottweiler belaufen sich nach Angaben des Bauhofs auf rund 1000 Euro, dazu kommen noch Planungs-, Personal-, Transport-, Lager- und Energiekosten.

Sowohl in Eppelborn als auch in Spiesen-Elversberg entspricht die Weihnachtsbeleuchtung im Großen und Ganzen der aus den Vorjahren. Eppelborn lässt sie ab dem Samstag vorm ersten Advent erstrahlen, wie üblich bis 6. Januar. An markanten Stellen wie dem Marktplatz in Eppelborn oder bei Schloss Buseck in Bubach-Calmesweiler werden große leuchtende Bäume stehen. Schon im vergangenen Jahr waren durch eine Aktion von Gewerbeverein, Wirtschaftsförderung und Gewerbetreibenden 80 leuchtende Weihnachtsbäume in der Gemeinde dazu gekommen. Die wird es auch dieses Jahr geben. In Eppelborn gibt man geschätzt 2500 Euro aus.

In der Ortsmitte und an den Kirchengebäuden leuchtet es in Spiesen-Elversberg. Erstmals wird auch der Galgenbergturm in weihnachtlichem Licht erstrahlen. Am ersten Advent gehen hier die Lichter an.  Die Kosten laut Angaben aus dem Rathaus: 20 000 Euro, darin enthalten sind Lohnkosten, Ersatzbeschaffungen, KEW-Kosten für Anschlüsse und Hubsteiger.