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Südwestpfalz: 78-Jähriger stirbt nach Corona-Infektion

Siebter Todesfall : 78-Jähriger stirbt nach Infektion mit Corona-Virus

In der Region sind Impfzentren in Zweibrücken und Pirmasens geplant.

Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus hat die Südwestpfalz in dieser Woche einen dritten Toten zu beklagen. Wie die Kreisverwaltung mittteilt, ist im Nardini-Klinikum Landstuhl ein 78-Jähriger aus dem Landkreis, der an Vorerkrankungen litt und zuletzt auf der Intensivstation behandelt wurde, mutmaßlich an den Folgen seiner Corona-Erkrankung verstorben. Bislang sind im Bereich des Gesundheitsamtes sieben Personen mit Corona-Infektion verstorben.

Nach aktuellem Stand (Donnerstag; 11.30 Uhr) haben sich im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts 31 weitere Corona-Fälle bestätigt. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) stuft den Landkreis mit einer Inzidenz von 98,1 aktuell in der Risikostufe rot ein. Die aktuelle Lage des LUA für den Warn- und Aktionsplan sieht die Städte Pirmasens (67,1) und Zweibrücken (90,7) in der Risikostufe rot.

Über die Bewältigung der aktuellen Pandemie-Lage hinweg bereitet man sich in der Region auch auf die Verteilung der Impfstoffe gegen das Coronavirus vor. Der Landkreis Südwestpfalz planen in diesem Zusammenhang ein gemeinsames Impfzentrum in der Messe in Pirmasens. Für Zweibrücken und die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ist ein weiteres Impfzentrum in Zweibrücken angedacht. Von Seiten des Landes Rheinland-Pfalz wurde allen Landkreisen und kreisfreien Städten angeboten jeweils ein Impfzentrum in eigener Verantwortung zu errichten. Aus Sicht der Landrätin hat sich in der Corona-Pandemie die räumliche Zentrierung der Testzentren in Zweibrücken und Pirmasens für die Einwohner des Gesundheitsamtsbezirkes bewährt.

Zweibrückens Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) hatte bereits am Mittwochabend den Hauptausschuss informiert, dass Zweibrücken nach Absprache mit der Kreisverwaltung ein eigenes Impfzentrum erhalten werde (wir berichteten). „Der Zeitplan ist sehr straff“, sagte Wosnitza: „Mitte nächsten Monats soll das in Betrieb gehen können.“ Weitere Details würden auch noch mit dem Landes-Gesundheitsministerium besprochen.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Südwestpfalz empfiehlt Personen mit Symptomen, sich umgehend telefonisch bei ihrem Hausarzt oder bei der Hotline (0 63 31) 809 750 zu melden.