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Kappensitzung Freundeskreis Eppelborner Vereine im Big Eppel

Tanzende Männer aus dem Seniorenheim : Da fliegt sogar die Gehhilfe in die Ecke

Freundeskreis Eppelborner Vereine hatte in den Big Eppel zur Kappensitzung eingeladen.

40 Jahre Erfahrung in der Bütt, die standen am  Samstagabend auf der Bühne des Big Eppel in Eppelborn. Dorthin hatte traditionell der FEV (Freundeskreis Eppelborner Vereine) zu seiner Kappensitzung in den geschmückten Saal eingeladen Die Narren waren der Einladung gerne gefolgt, bescherten dem Verein unter Sitzungspräsident Günter Schmitt in diesem Jahr ein restlos ausverkauftes Haus. Darüber freuten sich natürlich auch alle Akteure, darunter auch „Babba und Bub“, die längst nicht mehr aus dem abwechslungsreichen Programm in Eppelborn wegzudenken sind. Tobias Moser alias „Bub“ ist seit 15 Jahren dabei, sein Vater Harry Moser sorgt bereits seit 25 Jahren dafür, dass in der fünften Jahreszeit viel gelacht werden darf. In diesem Jahr begeisterten die beiden wieder mit spitzer Zunge, derbem Humor und Gardekostümen. Das gefiel den Eppelborner Narren, mit viel Alleh Hopp wurden die zwei von der Bühne verabschiedet. Gar nichts sagen musste Nikolaus Hessedenz, der zusammen mit Nicole Florek als altes Ehepaar längst auch schon einen festen Patz im Programm des FEV hat. Er sorgte mit seinem kleinen Texthänger für viel Gelächter, am Ende tobte dann auch bei den beiden Eigengewächsen der Saal. Richtig voll wurde es auf der großen Bühne, als die Junggarde mit ihrem Marschtanz antrat. Die 19 charmanten, jungen Damen in rot-weißen Gardeuniformen ergaben ein beeindruckendes Bild. Überhaupt hatten sich nicht nur die Redner in der Bütt ganz schön was einfallen lassen, um das Narrenvolk bestens zu unterhalten. Auch die Tänzerinnen und Tänzer sorgten mit ausgefallenen Kostümen und ausgeklügelten Choreografien dafür, dass der Saal tobte. Ihr Debüt feierte am Samstag die Gruppe „One 2 Step“. Sie waren angetreten, um als Feuerwehrtrupp den Brand zu löschen, sorgten aber am Ende dafür, dass der Saal kochte. Der erste Hingucker des Abends war natürlich der Vereinsnachwuchs. Die Minigarde erhielt viel Applaus und jede Menge Alleh Hopp für ihren Showtanz mit Musik aus den 1990ern. Das Programm hielt Günter Schmitt just bis zu dem Zeitpunkt zusammen, als er von Natali Darlagiani und zehn weiteren jungen attraktiven Damen von den Plätzen des Elferrats verdrängt wurde. Das Publikum freute sich über so viel Weiblichkeit auf der Bühne und genoss sichtlich die tanzenden Männer aus dem Seniorenheim, die zur passenden Musik schnell ihre Gehhilfen in die Ecke geworfen hatten.

Bis spät in die Nacht feierte das Eppelborner Narrenvolk seine Fastnacht, die Verantwortlichen im Hintergrund um Günter Schmitt dürfen stolz sein auf ein tolles Programm mit zahlreichen Höhenpunkten.