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Hertha Wiesbach „verbockt“ Heimspiel gegen Gonsenheim

Wiesbach. mire

Der FC Hertha Wiesbach hat in der Fußball-Oberliga sein erstes Heimspiel 2015 in den Sand gesetzt: Gegen den Tabellensechsten SV Gonsenheim gab es am Freitagabend im Prowin-Stadion vor 200 Zuschauern eine deutliche 0:3-Niederlage. "Ich habe im Vorfeld betont, dass diese Partie für uns richtungsweisend ist. Nach so einem Ergebnis weiß man, wo die Reise hingeht. Es gilt für uns jetzt, schnell die nötigen Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln", sagte Wiesbachs Trainer Heiko Wilhelm ernüchtert.

Dabei war seine Elf dem Führungstreffer in der ersten Halbzeit sogar näher gewesen als der Gast aus dem Mainzer Vorort. Nach 21 Minuten schien SVG-Torhüter Volkan Tekin bereits geschlagen. Doch ein Schuss von Wiesbachs Mike Baier nach einem Eckball wurde von einem Gonsenheimer Verteidiger noch auf der Torlinie geklärt. Wenig später verpasste auch Stürmer Matthias Krauß mit einem Distanzschuss die Führung (29. Minute), Kapitän Carsten Ackermann kam nach einer Flanke vom rechten Flügel nur eine Fußspitze zu spät (33.). Effektiver spielten die Gäste: Nach einer Ecke parierte Hertha-Torwart Philippe Persch einen Kopfball zwar glänzend, doch den Abpraller verwertete SVG-Stürmer Arif Güclü zum 1:0 für Gonsenheim (43.).

Im zweiten Durchgang spielte Wiesbach oft mit langen Bällen, die die cleveren Gäste nicht in Bedrängnis brachten. Gonsenheim lauerte auf Konter und hatte Erfolg. Nach einem Wiesbacher Ballverlust in der Vorwärtsbewegung markierte erneut Güclü das 2:0 (71.). Und spätestens als Güclü nur zwei Minuten später nach einer Ecke per Kopf sein drittes Tor erzielte (73.), war die Partie entschieden. "Wir hätten heute in der Tabelle einen großen Schritt machen können, doch wir haben es verbockt", lautete das knappe Fazit von Heiko Wilhelm.