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Investition: Stadt Wadern investiert massiv in Feuerwehr

Investition : Stadt Wadern investiert massiv in Feuerwehr

Die Stadt Wadern stellt im neuen Doppelhaushalt inklusive Zuschussgeldern 726 000 Euro für die Ausstattung der Feuerwehr ein. Unter anderem werden davon neue Löschfahrzeuge, Funkgeräte und Meldeempfänger angeschafft.

Für dringende Reparaturen an Feuerwehrgerätehäusern stellt die Stadt 200 000 Euro in 2019 und 2020 zur Verfügung.

Bereits in den letzten Jahren hat Wadern in ihre Feuerwehr investiert. Vor rund einem Jahr wurde die Drehleiter ihrer Bestimmung übergeben. Die 565 000 Euro Anschaffungskosten wurden zur Hälfte vom Landkreis übernommen, zur anderen Hälfte durch die Stadt Wadern finanziert. Im Sommer 2018 folgte die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Wadrill. Rund 1,1 Millionen Euro hatte die Maßnahme gekostet, unterstützt wurde die Stadt hier durch einen 500 000-Euro-Zuschuss des Landes.

„Die Ausrüstung der Feuerwehren wird immer komplexer, die Fahrzeuge werden immer größer und auch teurer“, sagt Bürgermeister Jochen Kuttler. Auch im neuen Doppelhaushalt der Stadt sind daher hohe Summen für die Feuerwehren eingestellt. 2020 wird der Löschbezirk Büschfeld ein neues Löschfahrzeug für 280 000 Euro bekommen, das zum größten Teil über Mittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz I finanziert wird. Der städtische Haushalt wird somit noch mit 46 000 Euro belastet. Hinzu kommt die Beladung des Fahrzeugs, für die 2020 weitere 30 000 Euro eingeplant sind. Für den Löschbezirk Lockweiler-Krettnich wird 2021 ebenfalls ein neues Löschfahrzeug bestellt. Bei Gesamtkosten von rund 330 000 Euro und einem Kreiszuschuss von 50 Prozent sind hier insgesamt 165 000 Euro zu finanzieren. Für den Noswendeler See wird zudem ein Rettungsboot für 4500 Euro angeschafft.

Auch bei den Feuerwehrgerätehäusern besteht Sanierungsbedarf. Rund 200 000 Euro werden in 2019 und 2020 für Reparaturen und kleinere Maßnahmen an den Gebäuden zur Verfügung gestellt. Für das Feuerwehrgerätehaus in Nunkirchen wird zudem ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben, denn laut Bedarfsplan erhält der Löschbezirk in etwa fünf Jahren ein Tanklöschfahrzeug vom Typ TLF3000. Aufgrund seiner Größe wird das nicht mehr im Feuerwehrgerätehaus untergebracht werden können. Der Ideenwettbewerb soll klären, ob ein Umbau oder Neubau nachhaltiger ist. Zu diesen größeren Anschaffungen kommen viele kleinere Investitionen: von Atemschutzgeräten beziehungsweise -masken und Rettungszylindern über eine Wärmebildkamera und Hochwasserschmutzpumpen bis hin zu neuen Funkgeräten und Meldeempfängern.