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Perl
Eine Esskastanie für Sankt Hubertus

Kreisjägermeister Armin Birk pflanzte mit Bürgermeister Ralf Uhlenbruch und den Perler Kindergartenkindern im Hubertus-von-Nell-Park eine Esskastanie.
Kreisjägermeister Armin Birk pflanzte mit Bürgermeister Ralf Uhlenbruch und den Perler Kindergartenkindern im Hubertus-von-Nell-Park eine Esskastanie. FOTO: Ruppenthal
Perl. Die Jäger des Kreises ehren ihren Schutzpatron mit einer Pflanz-Aktion im Park von Nell in Perl. Von Martin Trappen

Es war ein kalter Novembernachmittag, als Kreisjägermeister Armin Birk zahlreiche Gäste zur Pflanzung einer Esskastanie im Perler Hubertus-von-Nell-Park neben der Kindertagesstätte Quirinus begrüßte. Gemeinsam mit dem Perler Bürgermeister Ralf Uhlenbruch und einigen Kindern aus der Tagesstätte setzte Birk die Esskastanie in den Boden. Mit der Aktion unterstützt der Kreisjagdausschuss eine bundesweite Initiative des Deutschen Jagdverbandes. Einen Baum zu Ehren des Heiligen Hubertus – dem Schutzpatron der Jäger – pflanzt der Kreisjagdausschuss bereits seit einigen Jahren.


„Dies soll als ein Zeichen für die generationenübergreifende Verpflichtung zur nachhaltigen Naturnutzung verstanden werden“, sagte Birk in seiner Ansprache während der Baumpflanzaktion.

Die Esskastanie solle nach Worten des Kreisjägermeisters als Symbol für das beständige Bemühen und Bestreben für die Erhaltung der Natur und deren nachhaltiger Nutzung im Grünen Kreis stehen.



„Jeder, der diesen Baum zukünftig wahrnimmt, soll daran erinnert werden, dass Jagd und Jäger der Natur dienen, sich der generationsübergreifenden Verantwortung bewusst sind und in unserem Kreis als unbestrittene Bestandteile des Landlebens gelten“, schloss Birk seine Rede.

Vor allem in Süd- und Westeuropa wird diese Edelkastanie wegen ihrer essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut. Im 20. Jahrhundert gingen die Bestände durch den Befall mit dem Kastanienrindenkrebs stark zurück, sie erholten sich jedoch Ende des 20. Jahrhunderts wieder.

Die Idee zu der jährlichen Baumpflanzaktion hatte der Kreisjagdausschuss 2013, als die Jagdgenossenschaft Mettlach ihren ersten Hubertustag öffentlich veranstaltete. Daher beschlossen die Jäger im Kreis Merzig-Wadern, es zur Tradition zu machen, jedes Jahr den Baum des Jahres im Rahmen des Hubertustages in einer Stadt oder Gemeinde des Landkreises zu pflanzen. Unter anderem wurden in den vergangenen Jahren bereits eine Fichte in Losheim, eine Winterlinde in Wadern und ein Feldahorn in Merzig in den Boden gebracht.