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Auf dem Gelände bei Nohn soll auch in Hotel hochgezogen werden

Neue Pläne für Scheuerhof : Scheuerhof soll Zentrum für Senioren werden

Neben einer großflächigen Wohnanlage für Betreutes Wohnen sollen ein Hotel und Ferienwohnungen auf dem Gelände des früheren Lungensanatoriums entstehen.

Auf dem Terrain des ehemaligen Lungensanatoriums Scheuerhof bei Nohn soll ein Seniorenzentrum entstehen. Entsprechende Informationen unserer Redaktion hat der Mettlacher Bürgermeister Daniel Kiefer bestätigt. Zwei dreigeschossige Gebäudekomplexe sollen für insgesamt 200 bis 300 Personen hochgezogen werden. Das sehen Entwürfe vor, die der SZ vorliegen. Ein klassisches Pflegeheim sei nicht geplant, schreiben die Verantwortlichen des Planungsbüros Argus Concept, welches das Vorhaben zu Papier gebracht hat.

Als Zielgruppe seien Senioren anvisiert, die ihren Lebensabend in einer ruhigen, landschaftlich schönen Lage verbringen wollen. Zudem soll es einen Versorgungs- und Dienstleistungsbereich geben – einen Arzt etwa, eine Apotheke, einen Nahversorger für den täglichen Bedarf, einen Friseur und eine Caféteria. Für Manager und Personal soll es ein separates Wohngebäude geben.

Und in Sachen Tourismus soll ebenfalls was passieren. So soll auf dem Gelände der ehemaligen Lungenklinik bei Nohn ein Hotel mit 50 Zimmern hochgezogen werden. Geplant sind ein Restaurant, eine Touristeninfo, Sport- und Spielmöglichkeiten, ein Areal für Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Glamping, also luxuriöses Camping. Auch ein Wohngebäude für Manager und Personal ist vorgesehen. Der Bauausschuss des Gemeinderates hat sich nach den Worten des Verwaltungschefs mit dem Vorhaben einer Investorengruppe aus Luxemburg beschäftigt. „Er hat hat dem Gemeinderat die Änderung empfohlen“, sagt Kiefer. Für die Sitzung des Nohner Ortsrates im Bürgerhaus am Mittwoch, 9. Dezember, 19 Uhr, stehen diese Pläne ebenfalls auf der Tagesordnung. Damit werden die ursprünglichen Pläne für ein Schießsportzentrum auf dem Gelände des Scheuerhofs offensichtlich ad acta gelegt. „Wichtig ist auch, dass die Begriffe Schießen und Jagen aus dem B-Plan gestrichen werden“, sagt der Verwaltungschef.