Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Keine Frage der Kassenlage

ARRAY(0x8c0e000)
ARRAY(0x8c0e000) FOTO: Robby Lorenz
Unsere Woche. Christian Beckinger

Die Empörung der Eltern in Weiskirchen über die anstehende Erhöhung der Kindergarten-Beiträge ist einerseits verständlich. Müssen sie wohl die Zeche dafür zahlen, dass die Gemeinde sich trotz ihrer seit Jahren dramatischen Haushaltslage ausgeprägt familienfreundlich gab - und sich das 80 000 Euro im Jahr kosten ließ. Das geht nun nicht mehr. Weil auch versäumt wurde, die Beiträge an die Lohnentwicklung anzupassen, ist der Anstieg umso drastischer. Man kann die Debatte aber auch von einer anderen Seite her führen: Was sagen die Eltern von Kita-Kindern in Mettlach oder Wadern dazu, dass die Weiskircher künftig in etwa jene Beträge zahlen, die für sie schon seit längerem fällig werden (bei teils unterschiedlichen Betreuungszeiten)? Vielleicht empfinden sie es als in Ordnung, dass eine Angleichung stattfindet. So wie Weiskirchen können sich auch diese Kommunen die Unterstützung von Familien nicht mehr leisten. Doch familienorientierte Politik darf keine Frage der Kassenlage sein. Dass es innerhalb des Kreises Beitrags-Unterschiede von 20, 30, bei Krippenplätzen bis zu 50 Euro im Monat gibt, ist ein Unding. Hier sollte der Landkreis, zuständig für die Planung der Kinderbetreuung, versuchen, einen halbwegs gerechten Beitrags-Korridor zu erreichen.