Gewerkschaft GdP Saarland fordert 3000 Polizisten bis 2030

Personalnot im Saarland : Gewerkschaft fordert 3000 Polizisten bis 2030

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert einen deutlichen Stellenzuwachs im Saarland. Bis 2030 soll es 3000 Beamtinnen und Beamte geben. Das wären erheblich mehr Polizisten als heute. Kürzlich hatte die Gewerkschaft beklagt, dass im übernächsten Jahr statt der von der Landesregierung angestrebten 2500 nur 2344 Polizisten zur Verfügung stünden.

Das bedeute einen „historischen Tiefstand“, so die GdP. Die jetzige Forderung nach einem weiteren Personalaufbau formuliert Landeschef David Maaß auch vor dem Hintergrund aktueller Einsätze bei Demonstrationen oder beim Schutz religiöser Einrichtungen. „In diesen Tagen merken wir, wie viele Spontan- und Sonderlagen gerade unsere Bereitschaftspolizei zu bewältigen hat, die derzeit gefühlt 24/7 in ihren Stiefeln ist“, sagte Maaß. Auch in der Bereitschaftspolizei verzeichne man ein massives Personaldefizit. Während alle anderen Bundesländer teils massiv Personal aufbauten, baue das Saarland weiter Personal in der Polizei ab, so Maaß.