1. Saarland

"Immer de Pfeile noh"

"Immer de Pfeile noh"

St. Wendel. Als Klaus Maria Müller und Bernd Schmidt vor drei Jahren in St. Wendel ihren Saarland-Bestseller "Is mei Hut noch do?" vorstellten, platzte die Stadt- und Kreisbibliothek aus allen Nähten: Über 200 Besucher wollten sich den vergnüglichen Bericht der beiden saarländischen Jakobsweg-Wanderer nicht entgehen lassen. Mit "Immer de Pfeile noh" legen sie jetzt nach

St. Wendel. Als Klaus Maria Müller und Bernd Schmidt vor drei Jahren in St. Wendel ihren Saarland-Bestseller "Is mei Hut noch do?" vorstellten, platzte die Stadt- und Kreisbibliothek aus allen Nähten: Über 200 Besucher wollten sich den vergnüglichen Bericht der beiden saarländischen Jakobsweg-Wanderer nicht entgehen lassen. Mit "Immer de Pfeile noh" legen sie jetzt nach. Im August und September des vergangenen Jahres wanderten sie entlang des Camino de la Costa, Camino del Norte und Camino Francés und legten in vier Wochen 512 Kilometer zurück. Ihre Erlebnisse auf dieser anspruchsvollen Route schildern sie in ihrem neuen Buch, das sie am Freitag, 11. November, um 19.11 Uhr in der Stadt- und Kreisbibliothek St. Wendel vorstellen."Es war eine unvergessliche, eine großartige, eine wunderbare, aber auch eine schwere und entbehrungsreiche Zeit, die wohl intensivste meines Lebens", schildert Autor Klaus Maria Müller. Der Weg führte die beiden Saarländer von Irún immer nach Westen durch das Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien, bis sie nach 23 teils schweren Etappen den Zielort Santiago de Compostela erreichten.

"Es war ein Etappenwandern und infolge dessen lediglich wichtig, irgendwo anzukommen, an irgendeinem Ziel. Ob mit gesunden oder strapazierten Füßen, großen oder kleinen Schmerzen, mit nasser oder trockener Haut, Lust oder Frust." Den Text erstellte Klaus Maria Müller aus seinen Tagebüchern, die er während der Wanderung führte, während Bernd Schmidt die Fotografien beisteuert, die Land und Leute auf den Stationen ihrer Reise dokumentieren und die auf einer Großleinwand gezeigt werden. Der Eintritt ist frei. red