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OB Wagner will eine schlagkräftige Vertretung der Behinderten

St Ingbert. Der Oberbürgermeister wendet sich gegen die Pläne von Fraktionen im Stadtrat, die die Amtszeit der bisherigen Behindertenbeauftragten verlängern wollen. Er plädiert für Edwin Schetting gemeinsam mit Boris Nicolai. red

In der Diskussion um die Besetzung der Stelle des Behindertenbeauftragten in der Stadt St. Ingbert hat gestern auch St. Ingberts Oberbürgermeister Hans Wagner noch einmal Stellung bezogen. Wagner will nach eigenen Worten eine schlagkräftige Vertretung der behinderten Mitbürger.

"Ich will, dass Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen im ganz normalen Leben mitmischen, dass sie aktiv teilhaben können am städtischen Leben. Dazu brauchen diese Menschen eine handlungsfähige Vertretung gegenüber Rat und Verwaltung. Eine Vertretung, die den Menschen verpflichtet ist und die ihre Sprache spricht. Behindertenbeauftragter ist keine Lebensstellung für verdiente Parteisoldaten, sondern ein dynamisches Amt für Querdenker."

Wagner richtet sich gegen die Pläne einer Strömung im Stadtrat, die die Amtszeit der bisherigen Behindertenbeauftragten verlängern will. Der Oberbürgermeister plädiert für die Fortführung des Amtes von Edwin Schetting, der mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung für Kontinuität sorgen könne, gleichzeitig sollte ihm allerdings ein junger Mann zur Seite gestellt werden, der für die große Zahl der jüngeren, berufstätigen und im täglichen Leben engagierter Menschen steht.

Mit Boris Nicolai habe Wagners Idealkandidat seinen Hut in den Ring geworfen, und es sei, so der Oberbürgermeister, für die Menschen in St. Ingbert ein Glücksfall, wenn eine Ratsmehrheit sich dem Wohl der behinderten Menschen verpflichtet fühlen könnte. "Ich unterstütze die Kandidatur dieses jungen Mannes, denn er zeigt, dass man auch vom Rollstuhl aus aktiv in unserer Gesellschaft mitmischen kann. Ich bin sicher, Boris Nicolai wird für Rat und Verwaltung kein bequemer Behindertenbeauftragter, aber einer, der seine Verpflichtung ernst nimmt."