Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Sechs Bewerber buhlen um Betrieb des Wurstmarktes

Kirkel-Neuhäusel. Wie die Zukunft des Wurstmarktes in Kirkel aussieht, steht noch nicht fest. Allerdings haben sich inzwischen sechs Interessenten gemeldet, die das Spektakel weiterführen wollen. Der Ortsrat will nun sondieren. Von SZ-MitarbeiterThorsten Wolf

Wie geht es weiter mit dem Kirkeler Wurstmarkt? Nachdem der Männergesangverein Kirkel seinen Rückzug als Veranstalter erklärt hat (wir berichteten), ist nun vieles in der Schwebe. Das weiß auch der Kirkeler Ortsrat, so fand sich das Thema auf der Tagesordnung der Sitzung am Mittwochabend.

Bürgermeister Frank John (SPD) gab Einblick in den gegenwärtigen Stand der Dinge. "Es ist so, dass sich nach der Medien-Berichterstattung über das Ende des Engagements des Männergesangvereins sechs Interessenten gemeldet haben, die den Wurstmarkt gerne weiterführen wollen." Daraufhin habe man sich innerhalb der Gemeinde Gedanken darüber gemacht, wie man weiter vorgehen und welche Kriterien man für einen Weiterbetrieb aufstellen wolle. "Unterstützt wurden wir dabei von Dietmar Schäfer, dem stellvertretenden Vorsitzenden des MGV und bei uns in der Verwaltung zuständig für das Liegenschaftsmanagement." Gemeinsam habe man einen Fragen-Katalog entwickelt und diesen an die Interessenten übersandt. "Dabei haben wir gezielt auf den Charakter des Volksfestes hingewiesen. Auch haben wir die gewerberechtlichen Bedingungen, die Lärmschutzauflagen oder auch die Brandschutzbedingungen verdeutlicht."

Nun erwarte man bis zum 14. Februar eine entsprechende Rückmeldung der Interessenten. "In dieser sollen uns die Bewerber erklären, wie sie das Fest durchführen wollen." Knackpunkt sei dabei, so John, dass der zukünftige Betreiber als Veranstalter im Sinne des Gewerberechts fungiere. "Damit trägt er die Verantwortung für den gesamten rechtlichen Rahmen. Auch trägt das gesamte wirtschaftliche Risiko. Und er ist sowohl Betreiber des Festzeltes als auch verantwortlich für die Standplatzvergabe."

Sollte einer der Interessenten die Auflagen erfüllen wollen und sich auch so als potenzieller neuer Betreiber des Kirkeler Wurstmarktes empfehlen, würden dann, so John weiter, der Ortsrat Kirkel-Neuhäusel und der Kirkeler Gemeinderat mit der Entscheidung betraut. Die Karlsberg-Brauerei als Partner des Kirkeler Volksfestes stehe "Gewehr bei Fuß und ist auch weiterhin sehr daran interessiert, dass der Kirkeler Wurstmarkt weitergeführt wird." Insgesamt, so John, gehe es nun auch darum, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Andreas Kondziela, Fraktionssprecher der CDU, mahnte an, im Falle einer Fortsetzung des Volksfestes den Termin zu überdenken. Denn: "In den vergangenen Jahren hat der Kirkeler Wurstmarkt immer zeitgleich mit dem Saar-Spektakel stattgefunden." Hier sei man, so John, variabel. Sarah Hochlenert (CDU) stellte die Frage, ob das Feuerwerk am Wurstmarkt-Dienstag bei einem neuen privaten Veranstalter noch eine Zukunft habe. Hier machte Frank John klar, dass diese die Entscheidung im Verantwortungsbereich eines neuen Veranstalters liege. Er verwies aber darauf, dass gerade das Feuerwerk am Wurstmarkt-Dienstag für zusätzlichen Besuch gesorgt habe.