Das Aus für den Wurstmarkt in Kirkel ist besiegelt

Der Kirkeler Wurstmarkt hat keine Zukunft mehr. Wie unsere Zeitung gestern Abend erfahren hat, hat sich das Unternehmen TOB Events von Thorsten Bruch, in der Region unter anderem Macher des Bexbacher Cityfestes und der Homburger Wiesn, als möglicher und von der Gemeinde gewünschter Betreiber des Volksfestes zurückgezogen.

Nachdem der zuständige Hauptausschuss des Kirkeler Gemeinderates in der vergangenen Woche alle anderen Bewerber ausgeschlossen hatte (wir berichteten), bedeutet dies nun das Ende der Kirkeler Wurstmarktes.

Kirkels Bürgermeister Frank John bedauerte gestern Abend im Gespräch mit unserer Zeitung den Entschluss von Thorsten Bruch. "Wir haben aber natürlich Verständnis dafür, dass er sein mögliches Engagement beim Kirkeler Wurstmarkt genau durchkalkulieren muss." Diese Kalkulation habe am Ende wohl kein anderes Ergebnis als eine Absage möglich gemacht. Bei Bruchs Entscheidung mag auch eine Rolle gespielt haben, dass der Hauptausschuss jegliche finanzielle Unterstützung eines neuen privaten Betreibers seitens der Gemeinde ausgeschlossen hatte.

< Bericht folgt. thw