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Produkte zum Teil nicht zugelassen, gebrauchte Feilen benutzt
Gravierende Hygienemängel in drei Nagelstudios

In drei gerade kontrollierten Homburger Nagelstudios (hier ein Symbolbild) wurden schwere Mängel festgestellt.
In drei gerade kontrollierten Homburger Nagelstudios (hier ein Symbolbild) wurden schwere Mängel festgestellt. FOTO: dpa / Rolf Vennenbernd
Homburg. Dreckige Tische, in Deutschland nicht zugelassene Produkte, gebrauchte Feilen: Drei ausgewählte Nagelstudios in Homburg haben das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises sowie das Gewerbeamt der Stadt kürzlich kontrolliert. Dabei seien teilweise gesundheitsschädliche Hygienemängel ans Licht gekommen, teilte die Stadt Homburg mit. Dennoch sollten, so die Behörden, die Unternehmen nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Allerdings sollten Kunden dringend auf bestimmte Dinge achten. red

Dreckige Tische, in Deutschland nicht zugelassene Produkte, gebrauchte Feilen: Drei ausgewählte Nagelstudios in Homburg haben das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises sowie das Gewerbeamt der Stadt kürzlich kontrolliert. Dabei seien teilweise gesundheitsschädliche Hygienemängel ans Licht gekommen, teilte die Stadt Homburg mit. Dennoch sollten, so die Behörden, die Unternehmen nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Allerdings sollten Kunden dringend auf bestimmte Dinge achten.


Die Mängelliste ist lang: So habe es in den kontrollierten Läden keine ausreichende Raumbelüftung gegeben, es sei ein starker Geruch nach Lösungsmitteln festgestellt worden. Die Produkte, die bei der Nagelpflege zum Einsatz kamen, seien teilweise in Deutschland gar nicht zugelassen, auch die Desinfektion habe nicht den hiesigen Richtlinien entsprochen.

Tische und Utensilien zur Behandlung in den Studios waren zum größten Teil stark verschmutzt, und es wurde auch schnell klar, dass gebrauchte Feilen für mehrere Kunden benutzt werden, hieß es weiter. Dies stelle ein Gesundheitsrisiko dar, wie auch das Gesundheitsamt in einem Schreiben mitteilt: „Krankheiten wie Mykosen (Pilze) können auf diese Weise übertragen werden.“