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| 20:25 Uhr

Das war 2017 in Blieskastel los
Streit ums Kombibad schlug hohe Wellen

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (links) wurde bei ihrem Besuch in der Barockstadt Mitte Januar vor dem Blieskasteler Rathaus von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener begrüßt.
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (links) wurde bei ihrem Besuch in der Barockstadt Mitte Januar vor dem Blieskasteler Rathaus von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener begrüßt. FOTO: Fredi Brabänder
Blieskastel. Ministerin von der Leyen war in Blieskastel zu Gast. Weg im kleinen Brenschelbach rückte in den Fokus. Von Joachim Schickert

Mit einem hohen Besuch aus Berlin startete Blieskastel ins Jahr 2017. Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener begrüßte Mitte Januar Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Zunächst traf sich die Ministerin mit Schülern sowie Lehrern des Von der Leyen-Gymnasiums zu einer Diskussionsrunde im Rathaussaal. Im Anschluss daran erfolgte die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt. Brenschelbach sorgte im Sommer für Schlagzeilen: Der Verbindungsweg zwischen dem Blieskasteler Stadtteil und dem französischen Dorf Ormersviller war von einem auf den anderen Tag gesperrt, konnte aber dann wieder mit Autos befahren werden. Nach internen Recherchen hatte die Stadtverwaltung bemerkt, dass es sich bei dem Weg zwischen Brenschelbach und Ormersviller nicht um einen reinen Feldweg, sondern um eine „Sonstige Gemeindestraße“ handelt und für den kleinen Grenzverkehr befahrbar ist. Zuvor war der Weg von der Stadt neu beschildert worden. Durch diese Beschilderung war klargestellt worden, dass der Weg nicht mit Autos befahren werden darf, sondern nur für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben ist. „Auch in der Vergangenheit hätte der Weg nicht von Pkw benutzt werden dürfen. Obwohl dieser Weg von vielen Anliegern als Abkürzung für den kleinen Grenzverkehr genutzt wurde, handelt es sich hier nicht um eine öffentliche Straße, sondern um einen ganz normalen Feldwirtschaftsweg, der auch nur entsprechend ausgebaut ist“, war noch einige Wochen zuvor aus dem Rathaus verlautet. Die Sperrung des Weges für Pkw hatte zu heftigen Protesten, insbesondere auf französischer Seite geführt.

Hohe Wellen schlugen auch die Diskussionen ums Blieskasteler Kombibad. Der Aufsichtsrat der Freizeitzentrum Blieskastel GmbH, der auch für das Blieskasteler Schwimmbad zuständig ist, hatte im August nach heftigen Protesten einen Zeittarif zum 1. September beschlossen. Um das Defizit im Kombibad zu reduzieren, hatte man eine kräftige Preiserhöhung zum 1. Juli beschlossen. Dies hatte in der Bevölkerung für Unruhe gesorgt, es wurden Unterschriften gesammelt und eine Bürgerinitiative gegründet. Dann war zum 1. September eine neue Preisstaffelung in Kraft treten. Neben dem bestehenden Tagestarif gibt es einen günstigen Zeittarif. Auch die Eintrittspreise für die Vereine wurden angepasst. Sie fielen auf das Niveau von vor der Erhöhung am 1. Juli zurück. Bernhard Wendel wurde schließlich neuer Geschäftsführer der Freizeitzentrum GmbH. Der Chef der Stadtwerke Bliestal löste damit den bisherigen Geschäftsführer Georg Becker ab, der den Geschäftsführerposten seit seiner Verabschiedung in den Ruhestand als Bediensteter der Stadt Blieskastel nur noch kommissarisch bekleidet hatte. In einer nichtöffentlichen Sitzung hatte sich der Stadtrat parteiübergreifend auf den Geschäftsführer der Stadtwerke Bliestal verständigt.