Die Polizei warnt: Am 1. Mai feiern ja, Straftaten begehen nein

Die Polizei warnt: Am 1. Mai feiern ja, Straftaten begehen nein

Traditionell wird in der Nacht zum 1. Mai landauf landab gefeiert. Vor allem in ländlichen Gebieten unserer Region werden Maibäume aufgestellt.

Merzig-Wadern. Traditionell wird in der Nacht zum 1. Mai landauf landab gefeiert. Vor allem in ländlichen Gebieten unserer Region werden Maibäume aufgestellt. Die Stimmung ist meist ausgelassen und heiter. Die dazugehörigen "Streiche" sollen zum Schmunzeln veranlassen. Die Grenze vom Schabernack zur Straftat ist meist fließend und spätestens dort, wo Gegenstände beschädigt oder weggenommen werden. So sind zum Beispiel das Aufbringen von Sekundenkleber, das Abbrechen von Außenspiegeln oder Antennen und das Herausheben von Gully-Deckeln aus ihrer Verankerung allesamt Straftaten, die Geld- oder Freiheitsstrafe zur Folge haben."Solche Aktionen haben nichts mit den althergebrachten Hexen-Späßen zu tun", sagen die Polizeidienststellen im Landkreis. Sie erinnern gleichzeitig daran, bei feuchtfröhlichen Festivitäten mit Alkoholkonsum am besten das Auto zu Hause zu lassen.

Damit der 1. Mai nicht zum bösen Erwachen wird, rät die Polizei: "Trinken Sie nicht, wenn Sie noch fahren wollen - fahren Sie nicht, wenn Sie getrunken haben". Die Polizei hat für diesen Tag verstärkt Kontrollen angekündigt. red

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