1. Saarland

Der Kapitän folgt seinem Meistertrainer

Der Kapitän folgt seinem Meistertrainer

Roman Hanschitz wird an diesem Samstag seine Mannschaft mit etwas Wehmut anführen. Im Duell der Absteiger aus der Fußball-Oberliga wird Brebachs Kapitän in Köllerbach ein vorletztes Mal das Trikot des SC tragen.

Roman Hanschitz bestreitet an diesem Samstag um 15.30 Uhr bei den SF Köllerbach sein vorletztes Spiel für den Fußball-Oberligisten SC Halberg Brebach. Nach sechs Jahren wechselt der 24-Jährige zur kommenden Saison zum Oberligisten 1. FC Saarbrücken II. Im Saarderby der beiden bereits feststehenden Absteiger wird er die Brebacher zum vorletzten Mal auf das Feld führen.

Hanschitz‘ Karriere begann bei seinem Heimatverein SV Kirkel, wo er bis zur B-Jugend spielte. In der A-Jugend trug er für zwei Jahre das Trikot von Borussia Neunkirchen, ehe er für ein Jahr zum FK Pirmasens wechselte. Danach zog es ihn an den Halberg, wo er 2012 seinen größten Erfolg feierte. Unter Trainer Bernd Eichmann wurde Hanschitz Meister der Saarlandliga. Dass Brebach nach nur einem Jahr wieder absteigt, ist für den angehenden Arzt einer der Hauptgründe zu wechseln. Neben ihm wechselt auch Stürmer Jannik Schliesing vom Halberg zum FCS II.

"Meister in der Saarlandliga war ich schon, jetzt brauche ich eine neue Herausforderung", erklärt Hanschitz seinen Wechsel. Dass sein neuer Verein Ligakonkurrent Saarbrücken II ist, liegt nahe. Denn dort spielt Hanschitz wieder unter seinem Brebacher Meistertrainer Eichmann. "Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Ich hatte hier in Brebach eine tolle Zeit", blickt der SC-Kapitän etwas wehmütig zurück.

Die zu Ende gehende Saison zählt aber sicher nicht zu den Höhepunkten, die Hanschitz aus der Brebacher Zeit in Erinnerung bleiben werden. Lediglich 18 Punkte hat der Tabellenvorletzte nach 32 Spieltagen auf dem Konto. Am vergangenen Mittwochabend kassierte die Mannschaft von Trainer Alexander Stamm beim FK Pirmasens mal wieder eine Niederlage. 0:2 hieß es nach 90 Minuten und Toren von Patrick Freyer (41. Spielminute) und Xavier Novic (62.).