Bagger und Bauarbeiter beherrschen das Plateau

Bagger und Bauarbeiter beherrschen das Plateau

Zurzeit ist das Schaumbergplateau fest in der Hand von Baggern und Handwerkern. Die Gaststätte wird gebaut, die Buswendeschleife angelegt und die Zufahrt neu gemacht. Bis Ostern 2013 sollen alle Arbeiten auf der Bergspitze und im Turm abgeschlossen sein.

Tholey. Das Schaumbergplateau ist nach wie vor die größte Baustelle in der Gemeinde Tholey und eine der größten im St. Wendeler Land. Die Sanierungsarbeiten im Schaumbergturm sind noch voll im Gange. Die Mobilfunkanbieter rüsten ihre Anlagen. um. Insgesamt 4,1 Millionen Euro kostet die Turmsanierung.Die Neugestaltung des Schaumbergplateaus nimmt parallel dazu Gestalt an. Die Gaststätte ist im Bau. Sie soll Mitte Juni öffnen. In dem Gasthaus finden 50 Besucher Platz. Hinzu kommt noch eine Außenterrasse. Geplant ist auch ein Biergarten samt Spielplatz.

Zur Attraktivitätssteigerung des Plateaus gehört auch die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Den Bau einer Buswendeschleife samt Haltepunkt auf dem Schaumberg vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Der Auftrag ging für rund 171 000 Euro an die Firma Backes aus Tholey. Ebenso einmütig sprach sich der Rat für den Ausbau des Verbindungsweges auf den Berg aus. Der wird etwa 175 000 Euro kosten. Kaum beschlossen, schon sind die Bagger angerückt. Die Zufahrt zum Plateau ist eine große Baustelle. Bis Mitte Juni zur Eröffnung der Gastronomie sollen Zufahrt und Buswendeschleife gebaut sein.

Unterdessen hat der Gemeinderat Tholey in seiner jüngsten Sitzung das aktuelle Konzept zur Plateaugestaltung einstimmig beschlossen. Neben der Gastronomie und Buswendeschleife sieht dieses Konzept eine kleine Bühne vor, einen Aussichtssteg, eine Info-Säule, eine Außentoilette und die Überdachung der Ausgrabungen aus der römischen Zeit und aus dem Mittelalter. Das Wegenetz rund um das Plateau wird erneuert und ausgebaut. "Wir wollen den Schaumberg mit Leben erfüllen", kündigte Bürgermeister Hermann Josef Schmidt in der Ratssitzung an. Die Kosten für den Ausbau des Plateaus bezifferte er auf 850 000 Euro. Die Gemeinde rechnet mit einem Landeszuschuss von 70 Prozent und einem Kreiszuschuss von zehn Prozent.

Hauptattraktion aber bleibt der Turm, dessen Aussichtsplattform über einen gläsernen Panorama-Aufzug zu erreichen ist. Schmidt: "Die Aussicht vom Turm ist gigantisch." Ab Ostern kommenden Jahres sollen die Besucher diese genießen können. Ursprünglich sollte der Turm schon in diesem Sommer öffnen. Die Bauarbeiten haben sich laut Schmidt verzögert. Hinzu kommt nun die Umgestaltung des Plateaus. Deshalb biete es sich an, beide Projekte gemeinsam abzuschließen.

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