Als der Traum von der Jugendwehr in Erfüllung ging

Werschweiler. Die Jugendwehr in Werschweiler feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Es waren die Kinder im Dorf selbst, die die Feuerwehr dazu anregten, eine eigene Jugendfeuerwehr zu gründen. Das sollte Ansporn genug sein. Der heutige Löschbezirksführer fand in den Reihen der jüngeren Kameraden Unterstützer und Helfer, die es ermöglichten, die Jugendfeuerwehr Werschweiler zum 1

Werschweiler. Die Jugendwehr in Werschweiler feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Es waren die Kinder im Dorf selbst, die die Feuerwehr dazu anregten, eine eigene Jugendfeuerwehr zu gründen. Das sollte Ansporn genug sein. Der heutige Löschbezirksführer fand in den Reihen der jüngeren Kameraden Unterstützer und Helfer, die es ermöglichten, die Jugendfeuerwehr Werschweiler zum 1. Juni 1992 anzumelden.Mit 13 Mitgliedern gestartet, folgte ein stetiger Aufwärtstrend, der mit 22 Mitgliedern, die damals noch das zehnte Lebensjahr vollendet haben mussten, den personellen Höhepunkt erreichte. Da auch an der Feuerwehr die demografische Entwicklung nicht vorbeizieht, sind die Werschweiler Wehrleute stolz im Jahr des runden Geburtstages mit elf Jugendlichen eine gut einspielte Truppe zu haben.

Der Festakt zum 20-jährigen Bestehen der Jugendwehr wurde auf eine typisch Werschweiler Art gefeiert und während eines Familienzeltlagers Mitte August begangen. Zu den Gästen bei der offiziellen Feier zählten unter anderen Kreisbrandinspekteur Hans-Josef Keller, Wehrführer Dirk Schmidt, Stadtjugendwart Klaus Kirschen und Ortsvorsteherin Karin Schönwald. Löschbezirksführer Werner Wagner begrüßte besonders die Abordnung der Partnerfeuerwehr aus Höllerbach im Odenwald, die nicht nur die weiteste Anreise absolviert, nein auch mit dem 13 Monate alten Felix den jüngsten Teilnehmer des Zeltlagers in ihren Reihen hatten. Höhepunkt der Feier war die Übergabe von neuen Jugendfeuerwehrparka, die zu einem Großteil von Sponsoren finanziert wurden.

Weil es zur Weiheranlage des Angelsportvereins Werschweiler passte, waren es Plaketten aus Holz, die neben den Kindern auch die Ehrengäste und Gönner zur Erinnerung mit nach Hause nehmen durften. Eine solche Plakette erhielt auch der Angelsportverein, der seine Weiheranlage samt Fischerhütte kostenlos für das Zeltlager zur Verfügung stellte. Ein eigenes Lagerfeuer und eine Wanderung gehörten zum Programm. Außerdem bauten die Kinder eine Walddusche und einen schwimmenden Steg. Unter Aufsicht durften die jugendlichen Feuerwehrleute mit dem Boot fahren, angeln und schwimmen. Höhepunkt eines jeden Tages war die Zeit vorm Schlafengehen, der gemeinsame Blick ins Lagerfeuer, die erzählten Geschichten und Abenteuer, das gemeinsame Kartenspiel. Die Kinder waren es auch, die den abschließenden Familiennachmittag für Einsatz-, Ehren- und Jugendabteilung vorbereiteten. red