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Wasserrohrbruch verursacht Riesenschaden

Wasserrohrbruch verursacht Riesenschaden

In der Nacht auf Donnerstag ist ein Hauptwasserrohr der Stadtwerke in Höhe des Terex-Geländes gerissen: Während sich durch einen unterirdischen Verbindungstunnel Schlammmassen auf das Gelände des Kranherstellers wälzten, saßen 10 000 Zweibrücker teils stundenlang auf dem Trockenen.

So fanden die Stadtwerke-Mitarbeiter in der Nacht den Ort des Wasserrohrbruchs vor. Foto: Stadtwerke/Horst Heinrich Foto: Stadtwerke/Horst Heinrich

Die längs gerissene Leitung in der Homburger Straße ist bereits der dritte Wasserrohrbruch in diesem Jahr. Am 1. Februar hatte die Kaiserstraße fünf Zentimeter unter Wasser gestanden, weil die Anschlüsse eines Hydranten in Höhe von Elektro Fuhrmann defekt waren. Am 7. Februar war in der Dinglerstraße an der Ecke Fahrenbergstraße eine Leitung längs gerissen (wir berichteten). Die Stadtwerke machten Setzungen des Erdreichs für den Bruch verantwortlich: Durch Frost würden sich die Rohre hebe, danach sich wieder setzen. Das kaputte Rohrstück hatte man zur Analyse in die Prüfanstalt geschickt. Ergebnis: Das 150er Rohr (150 Millimeter dick) war robust und außer dem Riss unbeschädigt.

Der jetzige Schadensort ist etwa 400 Meter entfernt, auch diesmal brach ein Rohr längs. Heinrich sieht aber keinen Zusammenhang zwischen den Fällen: "Es stimmt, in den letzten acht Monaten sind die Fälle gehäuft, aber das sind Zufälle, weil die Ursachen für die Schäden jedes Mal andere sind." Diesmal sei der Gewölbekeller als Festpunkt der Grund gewesen. Auch das diesmal geborstene Rohr untersuche man. "Die sind zwar nicht unkaputtbar, aber massivste, gut zu händelnde Rohre, von denen viele sagen, die überleben auch uns."