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Spielplatz auf dem „Kleinen Exe“ wurde der Spielpark fertig

Einweihung am Kleinen Exe : „Der schönste Spielplatz weit und breit“

Auf dem „Kleinen Exe“ wurde der Spielpark vervollständigt.

„Ich bin mir sicher, wir haben hier zentral in der Stadt den schönsten Spielplatz weit und breit“, freute sich Oberbürgermeister Marold Wosnitza am Donnerstagmittag bei der Übergabe des letzten großen Teils der Anlage auf dem Kleinen Exe, einer riesigen kombinierten Spielstation, durch den Umwelt- und Servicebetrieb Zweibrücken (UBZ). Tatsächlich finde das Spielgelände nicht nur bei einheimischen Familien großen Anklang, sondern habe sich auch zunehmend bei auswärtig Anreisenden als Anziehungspunkt für Eltern und Kinder herauskristallisiert.

Eigentlich sei man nun an dem Punkt angekommen, an dem alle Beteiligten vorhatten, die Fertigstellung mit einer Feier zu würdigen. Die sei halt aktuell den Corona-Maßnahmen zum Opfer gefallen, dafür planen Stadt, Jugendamt und UBZ für den Sommer 2021 ein entsprechend großes Kinderfest mit allem, was dazugehört.

Der Oberbürgermeister lobte insbesondere das Zusammenspiel von Jugendamt und UBZ, das konzeptionell und mit entsprechender Intensität zum jetzt hervorragenden Ergebnis geführt habe. Allein das zuletzt fertiggestellte Element hat es in sich und sucht seinesgleichen. Das Herzstück der barrierefreien integrativen Spielanlage wurde, so Thomas Hoyer vom UBZ, im Sommer 2019 geplant, im Frühjahr 2020 im Kleinkinderbereich realisiert und nach einer „Corona-Pause“ jetzt im Herbst vollendet. Rund 146 000 Euro (100 000 Euro Spielanlage, 11 000 Euro Fallschutzbelag und 35 000 Euro Landschaftsbau) wurden dafür noch einmal investiert, so dass sich die Kosten der gesamten Spielplatzanlage, inklusive Wasserbereich, etwa bei 500 000 Euro bewegen.

Mit einer Spende des UBZ in Höhe von 56 000 Euro wurde 2018 bereits der Bereich der Kletterfelsen in die 2014 geplante und ab 2016 entstandene Spiellandschaft integriert. Integrativ und barrierefrei deshalb, da fast alle Spielbereiche auch von Menschen mit Behinderungen genutzt werden können. So ist sogar die Trampolinanlage mit Rollstuhl zugängig und kombiniert nutzbar. Ein vom Land geförderter Trinkwasserbrunnen konnte auf dem Gelände jetzt ebenfalls noch in Betrieb genommen werden und kann im Sommer durstige Kehlen versorgen. Das sei, nach der kürzlichen Eröffnung in Ernstweiler, in puncto Spielplätzen noch nicht das letzte Wort, so Heike Heeb, Projektleiterin des Jugendamtes. In Oberauerbach würden bereits die Bagger rollen und an mehreren Plätzen seien im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ ebenfalls neue Spielgelegenheiten oder Austausch von Geräten geplant. Das Spielparadies Zweibrücken wächst unaufhörlich.