Mit Puppe Geburt simuliert

Mitarbeiter der Rettungsdienste sowie Ärzte mit notfallmedizinischer Erfahrung haben sich am Zweibrücker Nardini-Klinikum im Rahmen eines Notfall-Symposiums weitergeschult.

Zum dritten Mal in Folge hat das Nardini-Klinikum St. Elisabeth Zweibrücken ein Notfall-Symposium veranstaltet.

Die Oberärzte der Inneren Medizin Dr. Gerd-Walter Keller und Dr. Herbert Lorenz moderierten die Veranstaltung, der über 50 Mitarbeiter der Rettungsdienste sowie Ärzte mit notfallmedizinischer Erfahrung folgten.

Eröffnet wurde das Symposium vom Chefarzt der Inneren Medizin Dr. Horst Winter. Dann folgte das erste Thema aus der Traumatologie über "Knöcherne Verletzungen in Folge eines Unfalles" von Dr. med. Markus Schöneberger (Oberarzt der Orthopädie / Unfallchirurgie). Danach berichtetete der Lehrrettungsassistent des DRK / Südpfalz Markus Heidenreich über die Handhabung des Beckengurts zur Stabilisierung von Beckenfrakturen. Anschließend demonstrierte er in praktischen Übungen die Benutzung des Beckengurts.

Victoria Antonova, Ärztin in der Gynäkologie am Nardini-Klinikum St. Johannis Landstuhl, referierte über die Geburtshilfe und gynäkologischen Notfälle. Mittels Puppe und Beckenmodell wurde eine Geburt simuliert. Ein weiterer Schwerpunkt waren psychiatrische und neurologische Notfälle und die rechtlichen Probleme. Hierüber wurde mit Angela Rohrer (Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie) und Richter Klaus Biehl (Direktor am Amtsgericht Zweibrücken) diskutiert. Das Notfall-Symposium ist laut Klinikum "einmalig in der Region". Die Notfallmedizin diene der Behandlung akuter lebensbedrohlicher Situationen. Dafür stehen Helfer und Notärzte rund um die Uhr bereit. "Aus diesem Grund ist es eminent wichtig, dass Rettungskräfte sich weiterbilden", teilt die Klinik mit.