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Das Märzwetter im Zweibrücker Land

Wetterrückblick : Der März war wärmer und feuchter als sonst

Die erste Hälfte des Monats April konnte man getrost abhaken. Jeden Tag regnete es aus dichten Wolken, oder es traten Schauer und örtliche Graupelgewitter auf. Dazu frischte der Wind häufig stark bis stürmisch auf, wobei es zum Teil auch schwere Sturmböen und auf den Höhen sogar einige Orkanböen gab.

Die Sonne ließ sich nur selten mal blicken.

Die Tagestemperaturen lagen mit fünf bis 15 Grad zwischen den Jahreszeiten Winter und Frühling. Der meiste Regen fiel über die Monatsmitte, Bäche und kleinere Flüsse traten stellenweise über die Ufer. Im Laufe des zweiten Monatsabschnittes baute sich aber ein recht beständiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa auf, welches uns den Frühling brachte. Nach teilweise leicht frostigen Nächten, erwärmte die Märzsonne die Luft tagsüber allmählich auf frühlingshafte 15 bis 21 Grad.

Regionale Wetterdaten Das Mittel der Lufttemperatur lag im März mit 7,7 Grad Celsius um 2,2 Grad über dem langjährigen Durchschnittswert. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es 31. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten schon 22 verbucht werden. „Frosttage“ (Tiefsttemperatur unter 0,0 Grad) zählte man sechs. „Eistage“ (Höchsttemperatur unter 0,0 Grad) blieben Fehlanzeige. „Bodenfrosttage“ (Tiefsttemperatur am Erdboden unter 0,0 Grad) gab es elf. Der tiefste Wert mit frostigen minus 1,8 Grad resultierte am 20.. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 31. mit frühlingshaften 20,6 Grad verzeichnet.

PM-Monatswetter-Maerz Foto: SZ/Steffen, Michael

Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am siebten mit 995 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde jeweils am 20. und 28. mit 1033 Hektopascal gemessen. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei 98,4 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 146,4 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Trippstadt fielen im vergangenen Monat 106,3 Liter pro Quadratmeter und in Landstuhl waren es 97 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf 18 Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 23,6 Litern pro Quadratmeter am 14. An drei Tagen blitzte und donnerte es. An sieben Tage gab es Niederschläge in Form von Schnee, Schneeregen oder Graupel. An einem Tag konnte eine Schneedecke von zwei Zentimetern festgestellt werden. An keinem Tag wurde in unserer Region Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es 13. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) gab es drei. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) beobachtete man zehn. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu insgesamt 62,0 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen – ein durchaus normaler Wert. Die Sonnenscheindauer erreichte 154 Stunden. Das entspricht 112,0 Prozent des langjährigen Mittels.