Bubenhauser Kirche wird 50

Auch die katholische Gemeinde Sankt Pirmin feiert dieses Jahr ihr 50. Weihejubiläum. Die Gemeinde kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Am Sonntag wird der Jahrestag mit einem Festgottesdienst gefeiert.

Gleich vier kirchliche Jubiläen gibt es in diesem Jahr in Zweibrücken zu feiern - allesamt "50-Jährige": Die protestantische sowie die katholische Kirche in Rimschweiler feierten ihre Weihe im Jahr 1966 und die Katholischen Frauen Deutschland (kfd) Heilig-Kreuz begingen ihr 50-jähriges Bestehen; nun feiert am Sonntag, 2. Oktober, auch die katholische Gemeinde Sankt Pirmin in Zweibrücken-Bubenhausen das Weihejubiläum ihrer Kirche. Auch damals wurde an diesem Sonntag das Erntedankfest begangen. Der Festgottesdienst um 10 Uhr wird von Weihbischof Otto Georgens sowie Pfarrer Wolfgang Emanuel gehalten.

Die musikalische Gestaltung übernimmt die aus dem ehemaligen Kirchenchor entstandene Band "Pirmin & Friends" gemeinsam mit dem Kirchenchor von Heilig-Kreuz.

"Wir freuen uns sehr, dass auch viele unserer ehemaligen Pfarrer dabei sein werden", erklärt die Vorsitzende des Gemeindeausschusses und Mitglied im Pfarreirat, Monika Stock. So werden unter anderem der Pfarrer im Ruhestand, Klaus Herrmann, Stephan Haag aus Kirchheimbolanden, Pfarrer Gerhard Schanne, Monsignore Gerhard Poete aus Hornbach sowie die Diakone Michael Ganster und Hans-Jürgen Erb sowie Günther Broy erwartet. Für Gerhard Schanne war vor zehn Jahren die Feier des 40-jährigen Jubiläums die letzte Amtshandlung vor seinem Eintritt in den Ruhestand. Alle Gottesdienstbesucher sind im Anschluss an den Festgottesdienst zu einem Sektempfang eingeladen. Die Gemeinde selbst feiert nach Voranmeldung mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Wer sich für die Geschichte der Bubenhauser Gemeinde und ihrer Kirche interessiert, findet diese auf mobilen Tafeln im Gotteshaus dokumentiert. "Es herrschte eine enorme Aufbruchstimmung", weiß Monika Stock, die die Chronik aus der Sammlung des ersten Pfarrers, Johannes Schaller, zusammengestellt hat. Mit seiner Jahreszahl 1963 versehen, ist der Grundstein des 1966 fertiggestellten Betonbaus in der Seitenwand gut sichtbar. Wie die Kirche St. Johann M. Vianney in Rimschweiler, wurde auch St. Pirmin von dem damaligen Bischof von Speyer, Dr. Isidor Markus Emanuel, Großonkel des amtierenden Pfarrers Wolfgang Emanuel, feierlich geweiht. In einer feierlichen Prozession wurde die Kirche umrundet und die Außenwände, danach auch die Innenwände und der Fußboden mit gregorianischem Weihwasser besprengt, erinnert die Chronik. Die Heiligen wurden um Fürsprache angerufen, der Altar mit Weihwasser gereinigt.

"Damit war die Kirche getauft und konnte von Gott in Besitz genommen werden", erzählt Monika Stock. Allerdings habe bereits der zweite Pfarrer , Klaus Herrmann, die Kirche sanieren lassen müssen.

Mit 1600 Seelen ist die Gemeinde St. Pirmin Bubenhausen, zu der auch die Katholiken in Wattweiler und Ernstweiler gehören, nach wie vor eine lebendige Gemeinde, die die vielfältigen Aufgaben auf viele Schultern verteilen kann. Nach wie vor geht der Nachwuchs im eigenen Gotteshaus zur Erstkommunion. Zu den wichtigen Veranstaltungen gehört auch das jährliche Gemeindefest.

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