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Badmintonspieler der VT Niederauerbach halten schaffen Klassenerhalt in der Landesliga

Saisonfinale : Packender Schlussakkord für VTN-Teams

Badminton: Landesligist VT Niederauerbach feiert Klassenerhalt. Zweite Mannschaft muss zittern. Kurios: VTN III ist wohl Meister – doch von Freude keine Spur.

Am letzten Spieltag der Saison griffen alle aktiven Badminton-Teams der VT Niederauerbach noch ein letztes Mal zum Schläger. Und für alle Mannschaften stand noch viel auf dem Spiel. Erleichterung herrschte nach der Partie der ersten Mannschaft in der Landesliga. Sie gewann mit 6:2 beim PSV Saarbrücken III und beseitigte damit auch die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt. Mit 14:14 Punkten belegt das Team um Mannschaftskapitän Philipp Schwarz den 5. Platz in der Abschlusstabelle. Angesichts der Personalprobleme in der Runde eine zufriedenstellende Platzierung. Beim Sieg in Saarbrücken konnten sich mit Lukas Kau, Philipp Schwarz, Markus Hoffmann, Rico Huber, Tina Beckhäuser und Velia Buchholz alle eingesetzten Spieler in die Siegerliste eintragen. Beckhäuser und Huber sogar mit jeweils zwei Erfolgen.

Die zweite Mannschaft muss dagegen weiter Zittern. Sie unterlag in der Bezirksliga im letzten Spiel der Saison beim Meister BV Schaffhausen mit 3:5. Für die VTN II war es die erste Niederlage in der Rückrunde überhaupt. Dadurch konnte die Mannschaft trotz der fulminanten Aufholjagd mit 10:4 Punkten in der zweiten Halbserie den vorletzten Platz nicht mehr verlassen. Kurios: Der Abstand zum Spitzenreiter beträgt für die VTN II genauso viele Punkte wie vom Tabellenletzten. Das zeigt, wie eng es in der Spielklasse zuging. Für die Siegpunkte in Schaffhausen sorgten Markus Hoffmann und Rico Huber im zweiten Herrendoppel, Huber im dritten Herreneinzel sowie Markus Hoffmann und Sabrina König im Mixed. Ob der siebte Platz für den Klassenerhalt reicht, ist noch unklar. Die VTN II ist unter anderem davon abhängig, ob der Meister der Saarlandliga in die Oberliga aufsteigen will.

Die dritte Mannschaft der Niederauerbacher kämpfte in der C-Klasse gegen den TV Saarlouis III noch um die Meisterschaft und erledigte ihre Hausaufgaben souverän. Nach dem ungefährdeten 7:1 Erfolg war klar, dass die Mannschaft mindestens Vizemeister ist. Zwei Partien gingen in den Entscheidungssatz. So auch die von Rico Huber im ersten Herreneinzel, der nach Startschwierigkeiten deutlich gewinnen konnte. Umgekehrt verlief das zweite Herreneinzel, in dem Kapitän Markus Scherer, der nach dreimonatiger Verletzungspause erstmals wieder am Schläger war, den ersten Satz gewinnen konnte – die beiden anderen Durchgänge aber verlor. Für die restlichen Siegpunkte sorgten Rico Huber, Tim Burkholder, Markus Klein, Jürgen Kalleder, Sandra Huber und Aura Mocha. Da die SG Heiligenwald/Völklingen V aber nicht patzte und ihr Spiel bei der SG Ost Saar IV ebenfalls mit 7:1 gewann, blieb der VTN III eigentlich nur die Vizemeisterschaft. Eigentlich. Denn weil der TuS Wiebelskirchen IV drei seiner letzten vier Spiele kampflos abgab, wird er deshalb voraussichtlich disqualifiziert. Nach Neuberechnung der Tabelle wäre die VTN III dann punktgleich mit der SG Heiligenwald/Völklingen V – hätte aber sowohl das bessere Spielverhältnis als auch die bessere Bilanz im direkten Vergleich. Freude angesichts der Möglichkeit, auf diese Weise doch noch Meister zu werden, wollte bei den Niederauerbachern allerdings keine aufkommen.

Die Jugendmannschaft der VTN musste am letzten Spieltag beim 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim antreten und dabei sowohl auf Aura Mocha als auch auf Philipp Kipper verzichten. Die Konsequenz: eine deutliche 0:6 Niederlage. Allerdings hatten Rico Huber und Tim Burkholder den Dritten der deutschen Rangliste, David Eckerlin mit seinem Partner Mathias Lange, im ersten Doppel am Rande einer Niederlage. Die Niederauerbacher mussten sich erst im Entscheidungssatz mit 16:21 geschlagen geben. In der Endabrechnung landet das Team auf Rang vier.

Insgesamt ist man bei der VT Niederauerbach mit der Saison zufrieden. Die Platzierungen entsprachen den vor der Runde geäußerten Erwartungen – oder übertrafen sie. Zudem ist es gelungen mit Rico Huber, Tim Burkholder und Philipp Kipper erneut Kräfte aus dem Nachwuchsbereich bei den Erwachsenen zu integrieren, die sich sofort als Verstärkungen erwiesen haben.